Die erste gemeinsame Wohnung: So erhält man die Beziehung auch nach dem Zusammenziehen am Leben

13.04.2015 |  Von  |  Allgemein
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Die erste gemeinsame Wohnung: So erhält man die Beziehung auch nach dem Zusammenziehen am Leben
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Draussen geht die Sonne auf und drinnen wird nach einer Runde Kuscheln erst einmal der Frühstückstisch in der ersten gemeinsamen Wohnung gedeckt …

Was könnte es Schöneres geben, als so viel Zeit wie möglich mit dem Partner oder der Partnerin zu verbringen? Da kann selbst das schlechteste Wetter die Stimmung nicht trüben.

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Bei vielen Paaren schleicht sich irgendwann die Sehnsucht nach dem Zusammenwohnen und der ersten gemeinsamen Wohnung ein. Leider bringt dies in vielen Fällen nicht immer nur Glück und Harmonie mit sich, sondern nicht selten auch die ersten typischen Beziehungs- und Paarprobleme.

Damit das erste gemeinsame „Liebesnest“ nicht zum Alptraum wird, sollten verliebte Paare einige Punkte beachten. Und das kann sich durchaus lohnen, denn in einer 5-jährigen Beziehung kommt ein Paar im Schnitt immerhin auf 5600 Küsse und ganze 2000 Orgasmen – eine stolze Summe!

Glück & Harmonie: Mit zu viel Nähe kommen oft die ersten Probleme

Der richtige Zeitpunkt ist für jedes Paar individuell – das Alter des Paares oder die bisherige Dauer der Beziehung spielen hier nur bedingt eine Rolle. Vielmehr sollten diesen grossen Schritt wirklich beide Partner wollen. Wer sich überreden lässt, obwohl vielleicht noch Zweifel oder Unsicherheit vorhanden sind, begeht bereits den ersten „beziehungsgefährdenden“ Fehler.

Es sollte ausserdem beachtet werden, dass beide Partner ihre individuellen Einstellungen, Erfahrungen und Erwartungen mit in das erste gemeinsame Zuhause bringen. Diese Werte werden oft schon im familiären Umfeld vermittelt und können sich erheblich unterscheiden.

So sollte man sich im Klaren sein, dass man nach dem Zusammenzug auch Eigenschaften und Eigenheiten an seinem Partner feststellt, die einem vorher nicht ganz so bewusst waren und die mitunter nicht immer nur angenehm sind.

Nach dem Zusammenziehen lernt ein verliebtes Paar sich meist erst im Alltag so richtig kennen. Konnte man sich früher bei eventuell auftretenden Problemen eher aus dem Weg gehen, ist dies nun nicht mehr so leicht möglich. Oft verschwinden damit auch die erste Verliebtheit und die „rosarote Brille“, wenn man dem Partner immer wieder hinterherräumen muss oder man entdeckt, dass der oder die Liebste die Lieblingsschokolade aus dem Schrank geklaut hat, die man eigentlich für sich selber gekauft hatte.

Auch unterschiedliche Zukunftspläne können schnell zum Problem werden – so kann sie bereits auch an Hochzeit und Kinder denken, während für ihn die Karriere im Vordergrund steht. Und schon sind erste Streits und Debatten vorprogrammiert. Im Durchschnitt denken Frauen mit etwa 29 Jahren ans Heiraten, Männer dagegen erst mit etwa 34.

Aber nicht nur verschiedene Lebensentwürfe, sondern auch unterschiedliche Auffassungen bezüglich Ordnung und Sauberkeit sowie der Umgang mit Geld können für plötzliche Probleme in einer sonst harmonischen und glücklichen Partnerschaft sorgen. Neben plötzlich erkennbaren Eigenheiten und Macken kann auch die plötzliche Nähe, die man am Anfang der Beziehung als das Grösste überhaupt empfand, plötzlich als störend empfunden werden.


Mit Toleranz und Einfühlungsvermögen lassen sich Krisen in der Partnerschaft meistern. (Bild: © gpointstudio - shutterstock.com)

Mit Toleranz und Einfühlungsvermögen lassen sich Krisen in der Partnerschaft meistern. (Bild: © gpointstudio – shutterstock.com)


Toleranz: Den anderen verstehen ist das A & O einer glücklichen Beziehung

Sobald ein Paar zusammengezogen ist, wird es immer wieder zu Diskussionen, Reibereien und Konflikten kommen. Das ist an sich nicht schlimm und gehört im Grunde zu jeder Beziehung dazu. Der entscheidende Faktor ist der Umgang mit diesen Situationen. Toleranz und Kompromisse sind hier die entscheidenden Stichworte. Paare sollten in Konfliktsituationen einen Kompromiss finden oder sich zumindest dahingehend einigen, dass jeder mit der endgültigen Lösung leben kann.

Ein weiterer entscheidender Faktor, der entscheidet, inwieweit Differenzen als beziehungsfördernd oder eher gefährdend empfunden werden, ist Experimentierfreudigkeit. In einer funktionierenden Beziehung müssen auch des Öfteren Grenzen überschritten werden, ohne dass dies bereits negative Auswirkungen auf das gemeinsame Zusammenleben oder gar die ganze Partnerschaft hat.

Neben den Macken und Eigenheiten des Partners birgt auch der Alltag so seine Gefahren und Tücken: Oft gewöhnt man sich zu sehr und zu schnell aneinander. Eigenschaften am Partner, die einem am Anfang der Beziehung vielleicht als reizvoll und anziehend erschienen sind, können im Alltag auf einmal als störend empfunden werden oder gar nerven. Die Gefahr, die Anwesenheit des Partners als zu selbstverständlich zu nehmen, wächst und führt im schlimmsten Fall schleichend zum Ende der Zweisamkeit.

Daher gilt es, um der Beziehung willen den Alltag so oft wie möglich zu durchbrechen. Beide Partner sollten sich so oft wie möglich etwas einfallen lassen, um den anderen zu überraschen. Besondere Unternehmungen und Aktivitäten zu zweit helfen, die Alltagsroutine zu durchbrechen und die Beziehung aufzulockern; sie führen dazu, dass beide Partner die Vertrautheit und die Anwesenheit des anderen wieder mehr schätzen. Und genau das macht eine langfristige Beziehung aus.

Aussergewöhnliche Unternehmungen lockern den Alltag auf

Um dem grauen Alltag in einer Beziehung zu entfliehen, bieten sich besondere Erlebnisse für Paare an. Hier gibt es inzwischen zahlreiche Angebote, die von einer aufregenden Segway-Tour über romantische Wellness- oder Gourmetreisen für zwei bis hin zu einem ausgefallenen „Dinner in the Dark“ reichen.

 

Oberstes Bild: © Edyta Pawlowska – shutterstock.com



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