Mit Warngeräten gegen Schimmel

16.12.2014 |  Von  |  Allgemein
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Mit Warngeräten gegen Schimmel
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Eine zu hohe Luftfeuchtigkeit beeinflusst den menschlichen Organismus nachteilig. Ebenso ergeht es hochwertigen Möbeln und Kunstgegenständen. Mit dem Einsatz eines Luftentfeuchters lassen sich zwar die Werte der relativen Luftfeuchtigkeit in geschlossenen Räumen senken, doch damit ist es meist nicht getan. Insbesondere in Altbauwohnungen droht noch ein weiteres gesundheitsschädliches Übel: Schimmel!

Dieser kann entstehen, wenn sich die in der Raumluft vorhandene Feuchtigkeit auf kalten Wänden niederschlägt. In diesen Bereichen finden dann Schimmelpilzsporen ihren idealen Lebensraum, und können sich entfalten. Bereits eine relative Luftfeuchtigkeit von rund 70 % in Wand- und Deckennähe bietet Schimmel beste Wachstumsvoraussetzungen. Solche Prozesse sind aber nicht mit dem blossen Auge oder einem einfachen Hygrometer erkennbar – daher können Schimmelwarngeräte hier gute Dienste leisten.

Optische und akustische Signale

Mittels eines Schimmelwarngerätes lassen sich Haus und Wohnung gut vor gefährlichen Schimmelpilzsporen schützen. Die in den Geräten enthaltenen Sensoren messen ständig Luftfeuchtigkeit und Temperatur im Raum und an der Wand und zeigen die Daten im Display an. Die meisten Schimmelwarner verfügen zudem über eine akustische Signalfunktion, sodass ein vergessener Blick zur Anzeige am Gerät keine negativen Folgen hat.

Zusätzlich wird bei vielen Modellen auch der Grad einer eventuellen Schimmelgefährdung dargestellt und eine Lüftungs- und/oder Heizempfehlung angezeigt. Denn es lässt sich einiges dafür tun, Feuchtigkeitsschäden oder gar Schimmel in der Wohnung zu vermeiden – nämlich durch richtiges Lüften und das richtige Heizen.

Gefährlicher oder harmloser Schimmel?

Schimmel entsteht erst dann, wenn über mehrere Tage hinweg stundenlang eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Daher sind moderne Schimmelwarner so entwickelt, dass sie zwischen harmlosen und kritischen Raumklimasituationen unterscheiden können. Es werden nicht nur die Messdaten von Luftfeuchtigkeit und Temperatur in die Berechnung einbezogen, sondern auch die Raumbeschaffenheit und die jeweilige Zeitdauer bestimmter Werte. Dadurch werden kurzfristige Feuchtigkeitsanstiege, die in der Folge von Kochen, Duschen oder Wäschetrocknen auftreten, nicht gleich als „Ernstfall“ registriert.

Einstellung der richtigen Vorgaben

Damit ein Schimmelwarngerät genau arbeiten kann, muss der Nutzer zunächst einiges einstellen. Dazu gehört beispielsweise die für den jeweiligen Raum vorgesehene Luftfeuchtigkeit, die auch von der Dämmqualität der Aussenwände abhängt. Weil die Ermittlung solcher Werte für den Laien nicht immer einfach ist, empfiehlt sich eine fachkundige Beratung durch die Verbraucherzentrale oder den Gerätehersteller. Dabei lässt sich auch in Erfahrung bringen, wo der Schimmelwarner am besten aufgestellt werden sollte.



Kombination von Schimmelwarner und Luftentfeuchter

Für gefährdete Wohnbereiche gilt: Neben der Beachtung allgemeiner Hinweise zum richtigen Lüften und Heizen sollten Schimmelwarner und Luftentfeuchter als kombiniertes System zum Einsatz gelangen. Der Luftentfeuchter sorgt für ein ausgeglichenes Raumklima und das Warngerät passt auf und schlägt im Fall des Falles Alarm. Auf diese Art lässt sich der gesundheitsschädigenden „schwarzen Gefahr“ eines Schimmelpilzes sinnvoll entgegentreten.

 

Oberstes Bild: © urbans – shutterstock.com



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