Polstermöbel für kreative Köpfe

25.06.2014 |  Von  |  Publi-Artikel
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Polstermöbel für kreative Köpfe
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Mit Möbeln kann auf ganz unterschiedliche Weise Geld verdient werden. Es gibt zwei Hauptwege, auf denen die Möbelhersteller die Kundenansprüche bedienen. Weg Nummer eins setzt auf den Wechsel, auf das Modenkarussell, auf die in Dreijahresabständen proklamierten Stilveränderungen in der Wohnraumgestaltung. Nummer zwei zieht die Beständigkeit vor.

Orientiert an den klassischen Formen der Polstermöbel und Wohnaccessoires, setzen diese Hersteller auf die unvergänglichen Werte von Schönheit, Eleganz und Gediegenheit. Polstermöbel dieser Art finden vom Modenwechsel unberührt immer ihre Käufer und fügen sich als Herzstück der Gestaltung in jeden Kontext ein. Sie sind wahre Ruhepunkte!

Diktatorische und demokratische Stile

Es soll Familien geben, die sich ruiniert haben. Beflügelt von den Suggestionen der Lifestyle-Industrie, haben sie keine Mühe und keine Ausgabe gescheut, um ihre eigenen vier Wände den Hochglanzprospekten von Architekturmagazinen anzunähern. Teakholz, Flechtrohr und handgeknüpfte Matten machten den Kolonialstil perfekt. Nur die kleine Tochter fragte, warum es im Haus plötzlich so dunkel sei. In diesem Alter haben Menschen kein Verständnis für kreative Gestaltung.

Aber als auf der führenden Einrichtungsmesse ein Meer von gusseisernen Teekannen, Buddhastatuen und Futonbetten auftauchte, erkannte man: Kindermund tut Wahrheit kund – und stellte um. Das Rattan-Polstermöbel ging für umsonst an einen Selbstabholer.


Bei allem Wandel immer noch das Zentrum des Wohzimmers: das Polstermöbel. (Bild: © photobank.ch - shutterstock.com)

Bei allem Wandel immer noch das Zentrum des Wohzimmers: das Polstermöbel. (Bild: © photobank.ch – shutterstock.com)


Kunden, die das Verdikt von Stilpäpsten lieben, könnten sich zurzeit in einem Zustand der Ratlosigkeit befinden. Der sichere Rahmen fester Gestaltungskonzepte hat sich nämlich aufgelöst. In den Wohnungen wird nicht mehr versucht, die Teeräume Yokohamas oder die Kaminzimmer des provenzalischen Landadels nachzubauen. Mixed Media ist angesagt: (Fast) alles ist erlaubt, die Errungenschaften der Epochen dürfen mit erfrischender Kreativität zu neuen Perspektiven kombiniert werden. Erlaubt ist, was gefällt.

Und Gefallen findet alles, was der bequemen Wohnlichkeit dient. Damit rückt das Polstermöbel wieder ins Zentrum der Interieurs. Der Wunsch nach bequemen Sitz- und Liegemöglichkeiten macht Sofas und Sessel zu einem unverzichtbaren Bestandteil des kreativen Wirbels, zu einer festen Grösse innerhalb der offen gehaltenen Gestaltungsansätze. Und je klassischer und zeitloser geformt, desto besser.

Wer mischt, hat mehr vom Leben

Grau ist Trendfarbe – vielleicht weil gleichzeitig in den Wohnzimmern bunt gemixte Accessoires auftauchen. Die knallig farbigen, riesigen Kissen, die die Sofas zur wahren Wohnlandschaft machen, kontrastieren aufs Trefflichste mit der dezenten Anzugfarbe. Aber auch Leder in den klassischen Tönen Braun bis Schwarz dominiert die Bezüge der Polstergruppe. Die schön abgerundeten Formen laden Gäste und Familie zum behaglichen Entspannen ein.

Entspannen und cooles Laissez-faire scheinen überhaupt in der Einrichtungsbranche vorzuherrschen. Durch den Wegfall der Schablonen fester Stile sind eigene Einfälle gefragt. Das mag manchen Leuten echtes Kopfzerbrechen bereiten – für die wirklich kreativen Köpfe entsteht indessen ein Gestaltungsparadies. Mit vergleichsweise geringem Aufwand und vielleicht etwas Do-it-yourself können innerhalb der eigenen vier Wände überraschende Kontraste geschaffen werden. Und weil wir es gemütlich haben wollen und der neue freie Stil unser Budget schont, investieren wir gerne mehr Geld in die wirklichen Werte: Polstermöbel zum Beispiel.



Gelobt sei, was ewig hält

Ein klassisch geformtes Ledersofa wird noch in 30 Jahren in den Wohnkontext passen. Wir bevorzugen natürliche und solide verarbeitete Materialien: massives Holz, Nappaleder, Edelstahl. Vielleicht wählen wir als Tribut an den neuen Stil ein freches Kontrastdetail, eine Fläche aus Kunststoff, eine überraschende Ornamentierung. Aber nicht auf Kosten der Bequemlichkeit. Früher wurde besonderer Wert auf die qualitätsvolle Gestaltung der „Sichtflächen“ des Polstermöbels gelegt: Denn ein Sofa hatte im Wohnzimmer einen ganz bestimmten Platz einzunehmen, mit dem Rücken zur Wand und dem Gesicht zum Fernseher. Auch die Stellung der Elemente folgte einem bestimmten Konversationsschema, steif aufgereiht über Eck.

Heute ist wichtig: Ein Polstermöbel muss sich „bewohnen“ lassen. Darum sind die Rückseiten moderner Polstermöbel ebenso hochwertig verarbeitet wie alles Übrige. Damit wir es hin- und herschieben können. Denn es lebe der Kontrast. Und es lebe die Gemütlichkeit!


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Oberstes Bild: © Mehmet Dilsiz – shutterstock.com



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