Umzug im Winter? So wird Ihr neues Eigenheim winterfest

28.08.2014 |  Von  |  Umzugsplanung
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Umzug im Winter? So wird Ihr neues Eigenheim winterfest
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Wenn man bedenkt, dass Schnee, Sturm, Regen, Frost und Co. einem Haus arg zu schaffen machen können, ist es kurz vor dem Beginn der winterlichen Jahreszeit dringend erforderlich, ein paar Reparaturen und Veränderungen an der Immobilie vorzunehmen. Beginnen Sie möglichst rechtzeitig damit, Ihr Haus noch vor dem geplanten Umzug winterfest zu machen. Auf diese Weise stellen Sie die Weichen für einen gelungenen Neustart im neuen Heim.

Verbinden Sie Ihre Umzugsplanungen sinnvollerweise mit gezielten Überlegungen, wie Sie Ihr neues Domizil für den bevorstehenden Winter rüsten wollen. Fakt ist, dass Frost und Feuchtigkeit in vielen Bereichen des Hauses erhebliche Schäden anrichten können, sofern Sie nicht adäquat vorsorgen. Diese Vorkehrungen sollten Sie dementsprechend so früh wie möglich treffen:

Fenster und Türen auf Herz und Nieren prüfen

Fenster und Türen zählen zu den anfälligsten Arealen eines Gebäudes. Denn undichte Stellen, Verschleisserscheinungen am Material, zum Beispiel an den Rahmen oder an der Verglasung, sind die beste Grundlage dafür, dass Feuchtigkeit und Kälte von aussen rasch ins Innere eindringen. Ist es erst einmal so weit gekommen, hilft oft nur noch Schadensbegrenzung.

Dabei lohnt es sich, den Rotstift anzusetzen und das Alter der Fenster und Türen in die Kalkulation mit einzubeziehen. Denn insbesondere bei betagteren Immobilien ist es gegebenenfalls ratsam, alte gegen neue Fenster und Türen auszutauschen. Zwar sind derartige Arbeiten mit einem nicht unerheblichen finanziellen Aufwand verbunden, aber die Energiekostenersparnis trägt meist schon nach kurzer Zeit dazu bei, dass sich Ihre Investition amortisiert. Vergessen Sie nicht: Auch der Staat ist unter bestimmten Voraussetzungen spendabel und unterstützt Sie mit guten Förderungen.

Es schadet übrigens grundsätzlich nicht, Fenster und Türen auf undichte Stellen hin zu überprüfen und abgenutzte Dichtungen etc. auszutauschen. Der Spätherbst ist meist die beste Gelegenheit für derartige Arbeiten. Sie werden staunen, wie positiv sich das auf Ihre Heizkostenabrechnung auswirken kann.

Heizkosten senken durch einen Rundumcheck der Heizungsanlage. (Bild: Sascha Preussner / Shutterstock.com)

Heizkosten senken durch einen Rundumcheck der Heizungsanlage. (Bild: Sascha Preussner / Shutterstock.com)

Heizkosten senken durch einen Rundumcheck der Heizungsanlage

Es gibt eine Faustregel, die besagt, die Heizungsanlage solle mindestens einmal pro Jahr in Augenschein genommen und auf mögliche Mängel hin gecheckt werden. Der Umzug in Ihr neues Zuhause ist da doch eine hervorragende Gelegenheit. Allerdings sollten Sie nicht selbst tätig werden, sondern idealerweise mit dem Heizungsfachmann Ihres Vertrauens einen Termin vereinbaren Wie nämlich die Erfahrung beweist, kann eine professionelle Wartung zum einen dazu beitragen, die Lebensdauer des Heizungssystems zu erhöhen. Andererseits können Sie im Zuge dessen auch bares Geld bei Ihrer Heizkostenabrechnung sparen.

Hin und wieder schadet es im Übrigen auch nicht, die Heizung zu entlüften. Zu viel Luft im Heizkörper ist nämlich die Ursache für eine stetig sinkende Heizleistung. Mit der Konsequenz, dass der Temperaturregler immer höher eingestellt werden muss, wobei auch die Energiekosten steigen und steigen.

Schützen Sie die Wasserleitungen im Haus gegen Frost

Achten Sie schon unmittelbar vor Ihrem Umzug ins neue Haus darauf, die Räumlichkeiten möglichst zu keiner Zeit gänzlich auskühlen zu lassen. Drehen Sie den Regler immer so weit auf, dass zumindest ein klein wenig Wärme generiert wird. Ansonsten laufen Sie Gefahr, dass Frostschäden an den Rohrleitungen entstehen. Kälte bringt das Wasser in den Heizungsrohren zum Gefrieren, und die Rohre werden buchstäblich aufgesprengt.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen möchten, sorgen Sie dafür, dass bestimmte Heizungsleitungen kein Wasser mehr führen, sobald es draussen eisig wird. Dies gilt insbesondere für die Zimmer und die Aussenbereiche, in denen zwar keine Heizung installiert ist, wo aber dennoch Leitungen verlaufen.

Dem Haus aufs Dach gestiegen

Neben Fenstern und Türen ist das Dach im Winter ganz besonderen Belastungen ausgesetzt. Prüfen Sie aus diesem Grund, ob das Dach tatsächlich noch dicht ist, oder ob es an der einen oder anderen Stelle kleinere Beschädigungen gibt. Denn Frost und Feuchtigkeit hätten es hier ausgesprochen leicht, Schaden anzurichten.

Ist die Nässe erst einmal bis in die Dämmung vorgedrungen, ist sogleich mit einer schlechteren Wärmeisolierung zu rechnen. Warme Luft gelangt nach draussen, kalte Luft auf direktem Wege ins Innere. Früher oder später macht sich dieser Energieverlust im gesamten Haus bemerkbar: Die Heizung muss mehr leisten, um auch weiterhin ein angenehmes Wohnklima zu gewährleisten, und die Kostenfalle schnappt buchstäblich zu. Aber nicht nur das, auch das Risiko einer Schimmelbildung steigt in nassen oder undichten Bereichen beträchtlich an.

Befreien Sie die Dachrinne gründlich von Blättern, Laub und sonstigen Ablagerungen. Gesetzt den Fall, das Schmelzwasser kann später nicht vollständig abtransportiert werden, ist die Gefahr gross, dass es in die Aussenmauer eindringt. Sobald es wieder friert, dauert es nicht lange, bis an einigen Stellen Mauerstückchen aus der Wand brechen.

Viele Renovierungsarbeiten können Sie in Eigenregie erledigen, bei anderen Tätigkeiten sollten Sie als neuer Eigenheimbesitzer lieber einen Fachmann zurate ziehen.

 

Oberstes Bild: © Javier Brosch – Shutterstock.com



Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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