Umzugstipps für Familien mit Kindern

03.05.2014 |  Von  |  Umzugspraxis
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Umzugstipps für Familien mit Kindern
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Mit einem Umzug beginnt für die ganze Familie ein neuer Lebensabschnitt. Unabhängig davon, ob das neue Heim direkt um die Ecke liegt, weil es dort einfach mehr Platz gibt, oder ob es gleich in eine neue Stadt geht. Wir haben die wichtigsten Tipps für einen reibungslosen Umzug mit der Familie für sie zusammengefasst.

Erwachsene freuen sich in der Regel auf ihre neue Wohnung, denn im neuen Heim soll meist alles besser werden. Doch Veränderungen in ihrer Umgebung schätzen Kleinkinder und Babys nicht besonders. Sie benötigen ihr gewohntes Umfeld. Auch das Abschiednehmen ist nicht immer einfach. Daher müssen beim Umzug mit Kindern noch zusätzlich zum organisatorischen Aufwand weitere wichtige Dinge beachtet werden, damit die Kleinen den Übergang so stressfrei wie möglich erleben.

Vor dem Umzug: die Betreuung der Kinder

Da das Kind schon mit vielen neuen Dingen klarkommen muss, sollte es am neuen Wohnort den gewohnten Ablauf der Betreuung vorfinden. Wer zum Beispiel am alten Wohnort eine Tagesmutter beschäftigt oder das Kind in die Krippe gegeben hat, sollte sich vor dem Umzug unbedingt über vergleichbare Möglichkeiten vor Ort informieren, damit das Kind auch dort direkt eine neue Tagesmutter oder einen neuen Krippenplatz hat. Am besten lassen sich via Internet oder direkt telefonisch alle notwendigen Informationen einholen. Im Idealfall sollten Eltern schon vor Ort mit einem möglichen Betreuer in Kontakt getreten sein.

Ein ähnlicher Ablauf ist auch bei den Versorgungsunternehmen nötig. Schliesslich sollten die Wasser-, Strom- und Gasversorgung sowie Telekommunikation gesichert sein, wenn das Kind in die neue Wohnung mit einzieht. Wer keinen Versorgerwechsel plant, für den gestaltet sich der Übergang meist sehr reibungslos. Besonders dann, wenn Strom, Wasser und Gas gar nicht abgestellt werden müssen, sondern via Zählerablesung einfach übernommen werden.

Spedition kann Umzug erleichtern. (Bild: kurhan / Shutterstock.com)

Spedition kann Umzug erleichtern. (Bild: kurhan / Shutterstock.com)

Spedition kann Umzug erleichtern

Grundsätzlich sollte man den Umzug so gestalten, dass die finanziellen Möglichkeiten berücksichtigt werden. Wer eine Umzugsspedition beauftragt, spart sich viel Aufwand und Kraft und kann mit dem Umzug deutlich entspannter umgehen. Damit dieser auch reibungslos ablaufen kann, sollte eine Skizze angefertigt werden, wo die Möbel in der neuen Wohnung aufgestellt werden sollen. So erspart man sich ein zusätzliches Möbelrücken.

Die Kindersachen sollten beim Umzug erst so spät wie möglich gepackt werden. Dabei kommen die Spielsachen natürlich als Letztes dran. Und ganz wichtig ist, dass die Kartons erst ganz zum Schluss in den Umzugswagen gepackt werden. So hat man sie in der neuen Wohnung direkt zur Hand. Es gibt aber auch Sachen, die erst gar nicht im Umzugswagen verschwinden sollten. Dazu gehören essenzielle Babysachen wie ein ausreichender Windelvorrat inklusive Pflegeartikel, das Lieblingskuscheltier und ausreichend Kleidung zum Wechseln. Diese Sachen sollten die ganze Zeit griffbereit sein.

Ansonsten sollten die Kinder wenn möglich so weit vom Trubel des Umzugs ferngehalten werden wie möglich. Im Vorfeld sollte am besten schon die Betreuung der Kinder geregelt werden. Denn je weniger diese vom Stress mitbekommen, desto besser. Wenn die Entfernung zur neuen Wohnung nur gering ist, können zum Beispiel die Grosseltern die Betreuung übernehmen oder Bekannte aus der Krabbelgruppe oder eine Tagesmutter. Wenn es sich um einen Umzug über eine weitere Distanz handelt, dann sollte das Kind erst nachgeholt werden, wenn das neue Heim weitestgehend eingerichtet ist.

Nach dem Umzug

Nach dem Umzug brauchen Kinder viel Vertrautes. In erster Linie kommt es darauf an, dass das neue Heim mit höchster Priorität hergerichtet wird. Wenn sich schon alles verändert, dann ist es umso wichtiger, dass bei der Ankunft des Kindes in der neuen Wohnung vertraute Dinge wie Spieluhr, Betthimmel und Kuscheltiere bereits vorhanden sind. Daher ist der Umzug auch nicht dafür geeignet, das Kinderzimmer direkt ganz neu einzurichten. Damit dem Kind der Übergang erleichtert wird, sollte ein Höchstmass an Vertrautheit vorhanden sein.

Auch nach dem Umzug benötigen Kinder noch etwas Zeit, um sich einzugewöhnen. Eltern sollten sich hier besonders viel Zeit für ihr Kind nehmen. So können sie zum Beispiel das Kinderzimmer zusammen entdecken und das Auspacken vom Spielzeug kann zusammen mit dem Kind als „Mitmach-Spiel“ gestaltet werden.

Nützliche Tipps für den Umzug mit grösseren Kindern

Wenn die Kinder schon gross genug sind, können sie beim Umzug auch etwas mithelfen. So bekommen sie das Gefühl, gebraucht zu werden. Eltern sollten dem Kind auch das Verpacken der persönlichen Dinge überlassen. In der Regel haben Kinder nämlich Angst, dass ihre Sachen verloren gehen oder beschädigt werden. Auch ein Besuch in der neuen Wohnung vor dem Umzug kann wahre Wunder bewirken. Eltern sollten dem Kind beim Besuch das neue Kinderzimmer zeigen.

Auch die Erkundung der neuen Umgebung ist wichtig. Wo ist die neue Schule? Wo das neue Schwimmbad? Welche Klubs und Vereine gibt es? Die ganze Familie sollte sich Zeit nehmen, um die Umgebung in aller Ruhe zu erkunden. Jugendlichen sollte man ruhig die Gestaltung des Jugendzimmers überlassen. So fühlen sie sich deutlich wohler.

Damit schnell neue Kontakte geknüpft werden können, sollte man sich den neuen Nachbarn vorstellen. Auch die Anmeldung in einem Verein kann hilfreich sein. Ein neuer Freundeskreis kann den Kindern und den Eltern das Einleben sehr erleichtern. Und wenn das Kind trotzdem mal Kummer hat, ist es wichtig, zuzuhören und nach Lösungen zu suchen. Empfehlenswert ist auch eine Abschiedsparty am alten Wohnort. Das erleichtert auch dem Kind das Loslassen.

 

Oberstes Bild: © Monkey Business Images – Shutterstock.com



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