Umziehen mit Haustieren: Worauf sollten Herrchen und Frauchen achten?

Ein Umzug bedeutet für Menschen oft viel Stress und Organisation – für Haustiere ist er hingegen eine grosse Herausforderung. Veränderungen in der gewohnten Umgebung, neue Gerüche und ungewohnte Geräusche können bei Hund, Katze und Co. Unsicherheit und Ängste auslösen.

Damit der Umzug für alle Beteiligten möglichst stressfrei verläuft, sollten Halter einige wichtige Punkte beachten. Eine gute Vorbereitung, behutsames Vorgehen und Rücksicht auf die Bedürfnisse der Tiere sind entscheidend, um ihnen den Übergang zu erleichtern. So lässt sich der Neustart am neuen Wohnort für Haustiere sicher und komfortabel gestalten. Die folgenden Abschnitte liefern einige hilfreiche Tipps.

Tipp Nr. 1: Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Umzugsunternehmen

Ein professionelles Umzugsunternehmen, zum Beispiel ein Umzugsunternehmen Herne, kann den Umzug erheblich erleichtern – besonders wenn Haustiere mit im Spiel sind. Erfahrene Umzugshelfer wissen, wie sie Haustiere fürsorglich behandeln und den Transport möglichst stressfrei gestalten.

Ausserdem übernehmen sie die „schwere Arbeit“ (das Schleppen der Kisten), sodass Herrchen und Frauchen sich mehr auf die Bedürfnisse ihrer Tiere konzentrieren können. Eine klare Absprache über den Umgang mit den Tieren und das Einplanen von Pausen während des Transports sind dabei besonders wichtig. So wird der Umzug für Mensch und Tier meist deutlich entspannter.

Tipp Nr. 2: Selbst die Ruhe bewahren

Ein Umzug ist für Haustiere eine ungewohnte und oft stressige Situation, die sich leicht auf ihre Besitzer übertragen kann. Gerade in solchen Momenten ist es besonders wichtig, selbst ruhig und gelassen zu bleiben und Stress so gut es geht aus dem Alltag zu verbannen – am besten bereits einige Tage vor dem „grossen Ereignis“.

Tiere spüren die Stimmung ihrer Menschen sehr genau und reagieren sensibel auf Nervosität oder Hektik. Wenn Herrchen und Frauchen entspannt bleiben, geben sie ihren Vierbeinern ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Ausserdem hilft es, feste Routinen beizubehalten und vertraute Gegenstände wie Lieblingsspielzeug oder Decken bereitzustellen, um den Tieren ein Stück Normalität zu bieten. Mit viel Geduld, Aufmerksamkeit und liebevoller Zuwendung können Stress und Unsicherheiten beim Umzug deutlich gemindert werden – so gelingt der Neustart für Mensch und Tier deutlich entspannter.

Tipp Nr. 3: Hunde von Bekannten sitten und Katzen als Letztes umziehen lassen

Um den Umzug für Haustiere, zum Beispiel von der Stadt auf das Land, so stressfrei wie möglich zu gestalten, kann es sinnvoll sein, Hunde vorübergehend von Bekannten oder Freunden betreuen zu lassen. So sind sie während des Trubels nicht in der direkten Umzugsumgebung und werden nicht durch laute Geräusche oder ungewohnte Bewegungen verunsichert.

Katzen hingegen reagieren oft empfindlich auf Veränderungen und sollten idealerweise als Letzte in das neue Zuhause gebracht werden. Das gibt ihnen die Möglichkeit, das neue Umfeld in Ruhe zu erkunden, wenn die meisten Umzugsarbeiten bereits abgeschlossen sind. Wichtig ist, dass Katzen einen sicheren Rückzugsort haben und nach dem Umzug ausreichend Zeit erhalten, sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. So wird der Umzug für beide Tierarten möglichst stressfrei gestaltet.

Tipp Nr. 4: Zeit für die Eingewöhnung geben

Nach dem Umzug benötigen Haustiere ausreichend Zeit, um sich an ihre neue Umgebung zu gewöhnen. Geduld ist hier das wichtigste Element, denn Tiere spüren Veränderungen besonders intensiv. Es hilft, vertraute Gegenstände wie Lieblingsspielzeug, Decken oder Körbchen bereitzustellen, um ihnen Sicherheit zu geben.

Auch regelmässige Routinen, etwa bei Fütterungszeiten oder Spaziergängen, unterstützen die Eingewöhnung und geben den Tieren Halt. Wichtig ist, ihnen Rückzugsorte anzubieten, an denen sie sich sicher fühlen können. Je entspannter und stressfreier die ersten Tage gestaltet werden, desto schneller finden Haustiere ihren neuen Platz im Zuhause.

Tipp Nr. 5: „Altbekanntes“ mitnehmen

Damit sich Haustiere im neuen Zuhause schneller zurechtfinden, sollten vertraute Gegenstände aus der alten Umgebung mitgenommen werden. Lieblingsspielzeug, vertraute Decken, Körbchen oder sogar das gewohnte Futter sorgen für ein Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit.

Diese bekannten Elemente helfen, den Stress des Umzugs zu reduzieren und schaffen eine Brücke zwischen der alten und neuen Umgebung. So fällt es den Tieren leichter, sich einzuleben und Vertrauen in das neue Zuhause zu entwickeln.

Zudem können vertraute Düfte und Gegenstände Ängste oft mindern und geben den Tieren Halt in einer ungewohnten Situation. Auch kleine Rituale, wie das gemeinsame Kuscheln mit dem Lieblingskissen, stärken die Bindung und unterstützen die Eingewöhnung.

 

Titelbild: Symbolbild (© Prostock-studio – shutterstock.com)

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