Ein Umzug bietet die perfekte Möglichkeit zum Ausrangieren

01.03.2014 |  Von  |  Allgemein, Umzugspraxis
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Ein Umzug bietet die perfekte Möglichkeit zum Ausrangieren
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Auch wenn die Planung und Abwicklung eines Umzuges an sich schon viel Arbeit ist, ist genau diese Phase auch eine gute Möglichkeit, um sein Mobiliar und seine Habseligkeiten entsprechend auszumisten. Die meisten werden erstaunt feststellen, wie viel und vor allem was sich alles im Laufe der Jahre so angesammelt hat.

Wer sich dazu entschliesst, seine Umzugskartons bereits ausreichend früh selbst zu packen, kann dabei lange nicht mehr Benutztes oder Beschädigtes bequem ausmisten und im Rahmen des Umzuges gleich entsorgen. Um nicht zu viel Zeit damit zu verplanen, hilft eine strategische Vorgangs- bzw. Herangehensweise.

Vor dem Umzug ausmisten ist sinnvoll

Klar ist, dass im Rahmen des Auszugs aus der alten Wohnung auszumisten mehr Sinn macht, als wenn man die vollgepackten Kisten im neuen Zuhause auspackt und entrümpelt.  Grundsätzlich kann mit dem Ausmisten gar nicht früh genug begonnen werden, denn sowohl der Zeit- als auch Kostenfaktor spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Wer sich entschliesst, erst im neuen Zuhause seine Habseligkeiten auszumisten, nimmt damit in Kauf, dass die Kisten noch deutlich schwerer sind, als wenn nicht mehr benötigtes bereits entsorgt wurde. Damit werden mehr Umzugskartons benötigt, und ganz abgesehen davon ist die Last, die man selbst oder aber Helfer zu tragen und zu transportieren haben, deutlich schwerer. Wer früh genug entrümpelt, behält hingegen den Überblick und weiss genau, mit welchen Dingen und Möbeln er sein neues Zuhause schmücken möchte.

Strategische Vorgehensweise hilft

Auch wenn sich im Wohnbereich das eine oder andere gute Stück befindet, das nicht in das neue Zuhause mitgenommen werden soll, macht es Sinn, mit dem Ausmisten im Keller und im Dachboden zu beginnen. Gerade hier findet sich das meiste Gerümpel, das niemand mehr benötigt und somit entrümpelt werden kann. Das Ausmisten geht hier rasch voran und man sieht erste Erfolge.

Das spornt an, auch den Rest von alten Dingen und Sachen, die man aufbewahrt hat, aber eigentlich nicht mehr benötigt, zu befreien. Dazu gehören auch altes Kinderspielzeug, etwaige alte Schulhefte oder Klamotten aus den Kinder- und Jugendtagen, die niemandem mehr passen und die auch absolut aus der Mode gekommen sind.

Als Faustregel für alles, was man entsorgen kann, gilt: Was länger als ein Jahr nicht beachtet wurde, kann dem Entrümpelvorgang zum Opfer fallen. Sentimentaler Wert ist kein Massstab und sollte kein Argument sein, gewisse Dinge aufzubewahren und in das neue Zuhause mitzuschleppen. Wem es schwer fällt, gewisse Dinge wegzugeben, sollte sich ernsthaft die Frage stellen, wann der Gegenstand das letzte Mal genutzt wurde oder ob er im neuen Zuhause gebraucht wird bzw. sinnvoll ist.

Abgesehen davon macht auch ein Funktionscheck durchaus Sinn. Am besten stellt man neben den ganzen Umzugskisten eine gesonderte auf, in die die Dinge zum Ausmisten gleich hineingegeben werden können. So wird beim Umzug säuberlich getrennt und man behält den Über- und Durchblick.

Wohin mit den alten Sachen?

Hat man das Ausmisten tatsächlich übers Herz gebracht, stellt sich die nächste Frage. Wohin mit den Sachen, die nicht mehr mit sollen? Geht es dabei um ausrangierte Kleidung, die aber noch gut erhalten ist oder aber um Spielzeug, das nicht mehr genutzt wird, freuen sich Hilfsorganisationen oder soziale Einrichtungen über diese Sachspenden.

Wer mag, kann Ausrangiertes, das noch in Ordnung ist, auch bei einem privaten Flohmarkt verkaufen. Damit ist zum einen Spass gewährleistet, zum anderen freuen sich manche Menschen, wenn sie etwas günstig erwerben können, und ausserdem spült diese Aktion auch noch Geld in die Haushaltskasse. Ein bequemer Weg ist aber auch, Möbel, die noch in gutem Zustand sind, etwa an die Nachmieter abzugeben. Vielleicht haben diese Verwendung für die Einrichtungsgegenstände, die für den Ausziehenden eine Belastung darstellen.

Natürlich können hochwertige Sachen auch bei Internetauktionen oder durch Inserate im lokalen Kleinanzeiger-Teil der Zeitung zum Verkauf angeboten werden. Sinn macht es dabei, wenn die verkauften Stücke gleich verkauft und abgeholt werden können.

Sperrmüll muss auf die Deponie

Alle anderen sperrigen Geräte, die ausgemistet wurden, aber die niemand haben will, müssen auf den Sperrmüll. Die meisten Gemeinden und Städte haben dazu einen Wertstoffhof, wo die Sachen einfach abgegeben werden können. Sind die Gegenstände so sperrig und gross, dass ein Transport notwendig ist, kann man sich auf seiner Heimatgemeinde nach einem Abholtermin erkundigen oder diesen entsprechend vereinbaren. Auch professionelle Entsorgungsunternehmen stehen mit ihrer entsprechenden Dienstleistung zur Verfügung und bieten sowohl den Transport als auch die benötigten Behälter zur Verfügung.

Als Fazit bleibt zu erwähnen, dass das Ausmisten in Zusammenhang mit einem Umzug nicht nur sinnvoll ist, sondern auch Spass machen kann. Denn man trennt sich nicht nur von nicht mehr benötigten Dingen und Utensilien, sondern entdeckt auch vielleicht den einen oder anderen längst vergessenen Schatz. In jedem Fall lässt man beim Entrümpeln im wahrsten Sinn des Wortes Ballast zurück und wirkt befreit, womit der Einzug in das neue Zuhause nicht nur einen Neustart in der Wohnsituation bedeutet, sondern oft auch den ersten Schritt in ein neues unbeschwertes Leben bedeutet.

 

Oberstes Bild: Vor dem Umzug ausmisten ist sinnvoll (Bild: © absolutimages – Fotolia.com)



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