Homeoffice in der neuen Wohnung einrichten

24.03.2021 |  Von  |  Allgemein

Arbeiten im Homeoffice liegt im Trend. Doch auf Dauer reicht es nicht aus, den Laptop auf dem Küchentisch aufzustellen. Optimal ist es natürlich, wenn Sie nach dem Umzug in eine neue Wohnung ausreichend Platz haben, um in einem Zimmer ein eigenes Büro einzurichten.

Ist das Platzangebot geringer, gestalten Sie in einer ruhigen Ecke Ihres Zuhauses eine Büroecke.

Der richtige Platz für Ihr Heimbüro

Schauen Sie sich nach einem geeigneten Standort für das Homeoffice in Ihrer Wohnung um. Wenn es Sie nicht stört, das Familienmitglieder im Hintergrund Musik hören oder TV schauen, ist eine Ecke im Wohnzimmer eine gute Wahl. Arbeiten Sie gern konzentriert in Ruhe, weichen Sie am besten auf eine Ecke im Flur oder Schlafzimmer aus, wenn kein eigener Raum zur Verfügung steht. Wichtig ist, den Arbeitsbereich klar abzugrenzen. Gerade wenn kleinere Kinder im Haushalt leben, sollte das Office so geschützt werden, dass Kinderhände keine Unordnung in den Papieren anrichten können. Gut geeignet für die Begrenzung sind Raumteiler oder Leichtbauwände, die einen separaten Arbeitsbereich schaffen. Auch mit Pflanzen oder einem Paravent trennen Sie Ihr Büro vom Rest der Wohnung ab. Richten Sie Ihr Homeoffice im Gästezimmer ein, sollten Sie bei der Auswahl der Möbel darauf achten, dass alles schnell und problemlos weggeräumt werden kann. Bleibt der Besuch länger, müssen Sie überlegen, wohin Sie Ihren Arbeitsplatz in dieser Zeit verlegen.



Die perfekte Möblierung für Ihre Arbeitsecke

Was benötigen Sie für Ihre Arbeit im Homeoffice? Reichen eine Schreibtischplatte und ein Bürostuhl aus, findet sich in der Regel schnell ein geeigneter Platz. Im Handel erhalten Sie kleine Sekretäre, die in kleine Nischen passen und perfekte Arbeitsbedingungen bieten. Schliessen Sie die Klappe, sieht es direkt ordentlich und aufgeräumt aus. Viele Modelle verfügen über integrierten Stauraum und Regale und sind damit besonders funktional. Die kleineren Tische eignen sich gut für das Arbeiten am Laptop. Wollen Sie einen stationären PC mit einem oder sogar zwei Monitoren aufstellen, ist ein grösserer Arbeitstisch gefragt. Wichtig ist, dass die Arbeitsplatte die richtige Höhe hat, damit ein komfortables Arbeiten möglich ist.

Benötigen Sie Stauraum für Unterlagen, Ordner und anderes Arbeitsmaterial, sollte Raum für ein Regal oder einen Aktenschrank vorhanden sein. Verwahren Sie Unterlagen, bei denen datenschutzrechtliche Bestimmungen einzuhalten sind, ist unter Umständen ein abschliessbarer Schrank notwendig. Nicht in jedem Fall muss es ein fester Schrank sein, gerade bei einer kleineren Wohnung ist Flexibilität gefragt. Ein Container auf Rollen, den Sie überall in der Wohnung parken können, wenn er nicht benötigt wird, ist eine praktische Lösung.

Ergonomischer Schreibtischstuhl für ein gesundes Sitzen

Bedenken Sie, dass Sie auf dem Schreibtischstuhl einen grossen Teil Ihrer Arbeitszeit verbringen. Falls Sie beim Umzug keinen Stuhl mit in die neue Wohnung bringen, lohnt es sich, über eine Neuanschaffung nachzudenken. Der Stuhl sollte ergonomisch geformt sein und über individuelle Einstellungsmöglichkeiten verfügen. Wenn Sie Ihr Office im Wohnzimmer oder einem anderen Raum integrieren, spielt letztlich auch die Optik eine Rolle. Der Schreibtischstuhl passt im besten Fall zu Ihrer restlichen Einrichtung.


Ein bequemer Schreibtischstuhl sorgt für entspanntes Arbeiten. (Bild: TORWAISTUDIO – shutterstoc.com)


Strom und Internet für Ihren Arbeitsplatz

Denken Sie bei der Auswahl des Standorts für Ihr Homeoffice an Strom- und Internetanschluss. Perfekt ist es, wenn sich direkt in der Nähe des Schreibtischs eine oder sogar mehrere Steckdösen befinden. Müssen zusätzlich Kabel verlegt werden, ist es eine gute Idee, das vor dem Einzug zu erledigen. Dann ist die Wohnung noch leer und Sie haben ausreichend Platz zum Arbeiten.

Die richtige Beleuchtung für Ihren Schreibtisch

Gutes Licht ist eine wichtige Voraussetzung für ein entspanntes Arbeiten. Ideal ist es, wenn Sie Tageslicht nutzen können. Dann sollte der Schreibtisch am besten so stehen, dass das Licht von rechts oder links auf den Arbeitsplatz fällt. Mit einem Fenster im Rücken arbeitet es sich nicht gut, denn dann spiegelt sich das einfallende Licht auf dem Computerbildschirm. Bei nicht ausreichendem Tageslicht sollten Sie mit einer Hängeleuchte oder einer Schreibtischlampe für eine gute Ausleuchtung sorgen. Gut geeignet sind flexible Lampen, die sich individuell schwenken lassen.  Am besten ist es, wenn Sie einen Mix aus künstlichem und natürlichen Licht an Ihrem Arbeitsplatz haben. Idealerweise sorgen Sie für eine gleichmässige Beleuchtung an Ihrem Schreibtisch, bei der sich möglichst keine grossen Helligkeitsunterschiede ergeben.


Tageslicht ist perfekt für Ihren Heimarbeitsplatz. (Bild: LightField Studios – shutterstock.com)


Das Farbkonzept für Ihr Homeoffice

Machen Sie sich vor Ihrem Umzug Gedanken darüber, in welchen Farben Sie Ihr Homeoffice einrichten möchten. Wenn Sie vor dem Einzug noch einmal streichen, müssen Sie eine geeignete Farbe auswählen. Gut geeignet sind helle und eher gedeckte Farben, die für eine angenehme Arbeitsatmosphäre sorgen. Zusammen mit hellen oder weissen Möbeln wirkt der Raum ordentlich, strukturiert und aufgeräumt.

Ein frisches Grün wirkt vitalisierend und sorgt für ein konzentriertes Arbeiten, während Orange und Gelb die Kreativität fördern. Signalfarben sollten Sie im Homeoffice jedoch eher vermeiden, denn Rot kann die Aggressivität fördern und so für eine aufgeladene Atmosphäre sorgen. Kräftige Farben machen unter Umständen auch nervös und beeinflussen Ihre Arbeit negativ. Wichtig ist, dass Sie sich für eine Farbe entscheiden, in der Sie sich wohlfühlen und konzentriert arbeiten können. Denken Sie zudem an einige Grünpflanzen, mit denen Sie die Umgebung aufwerten. Zudem sorgen die Pflanzen für ein gutes Raumklima.

 

Titelbild: Followtheflow – shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen sowie Versicherungen zählen daher zu meinen Steckenpferden. Ich entdecke aber auch gern neue Themen abseits dieser „trockenen Materie“ und arbeite mich gern in neue Gebiete ein.


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