HEV Immobilienausblick 2016

27.11.2015 |  Von  |  News
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HEV Immobilienausblick 2016
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Für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen hat sich der Preisanstieg abgeschwächt, für Mehrfamilienhäuser sind hingegen steigende oder sogar stark steigende Preise zu verzeichnen. Dies zeigt der HEV Immobilienausblick 2016.

Knapp 200 Experten aus der Immobilienbranche haben sich an der HEV Immobilienumfrage beteiligt. Die Umfrage wird seit 1980 durchgeführt – der HEV Hauseigentümerverband Schweiz kann somit eine der längsten verfügbaren Datenreihen zu den Immobilienpreisen in der Schweiz vorweisen. Die Befragung wurde auf regionaler Ebene durch eine Untersuchung der Firma Fahrländer Partner ergänzt, an der über 700 Personen teilnahmen.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass sich der Preisanstieg für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen abgeschwächt hat. Über 60% der befragten Experten berichten über konstante oder rückläufige Preise in diesem Segment. Für das kommende Jahr erwarten die Experten sogar noch eine Verstärkung dieses Trends: 36% der Befragten erwarten rückläufige Preise für Eigentumswohnungen. Es können jedoch regionale Unterschiede bestehen.

Bei den Mehrfamilienhäusern sieht es umgekehrt aus. 75% der Umfrageteilnehmer beobachteten steigende oder sogar stark steigende Preise. Auch für 2016 erwartet über die Hälfte der Experten steigende Preise für Mehrfamilienhäuser. Angesichts der hohen Preise, die für Renditeobjekte bezahlt werden, ist es nicht erstaunlich, dass die erzielten Renditen seit Jahren sinken.

Denn obwohl die Mieten weiterhin leicht steigen, werden die hohen Preise primär aufgrund des Anlagenotstands bezahlt und die Renditeerwartungen so überkompensiert. Dadurch werden die Anfangsrenditen bei Mehrfamilienhaus-Transaktionen geschmälert.


Diese Statistik zeigt einen Immobilienblasenindex für die Schweiz vom 2. Quartal 2012 bis zum 2. Quartal 2015. Der Immobilienblasenindex bildet in Form von Standardabweichungen ab, wie der Immobilienmarkt vom Wert 0, der als Mittelwert normiert wurde, abweicht. (Bild: © UBS - Statista 2015)

Diese Statistik zeigt einen Immobilienblasenindex für die Schweiz vom 2. Quartal 2012 bis zum 2. Quartal 2015. Der Immobilienblasenindex bildet in Form von Standardabweichungen ab, wie der Immobilienmarkt vom Wert 0, der als Mittelwert normiert wurde, abweicht. (Bild: © UBS – Statista 2015)


Nach wie vor pessimistisch sind die Einschätzungen im Bereich der Büro- und Geschäftsliegenschaften. 77% der Befragten meldeten sinkende Preise und gleich viele erwarten eine Fortsetzung dieses Trends. Nur Liegenschaften an Top-Lagen in den Grossstädten dürfen von gleich bleibenden Preisen ausgehen.

 

Artikel von: HEV Schweiz
Artikelbild: © Arseniy Krasnevsky – shutterstock.com



Über Samuel Nies

Als gelernter Informatikkaufmann war für mich schon schnell klar, dass die Administration von verschiedenen Systemen zu meinem Gebiet werden sollte. Um aber auch einen kreativen Anteil in meinen Arbeitsalltag zu integrieren, verschlug es mich in die Welt des Web Content Management.

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