Dubiose Handwerker kommen Hauseigentümer teuer zu stehen

22.07.2014 |  Von  |  Umzugspraxis
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Dubiose Handwerker kommen Hauseigentümer teuer zu stehen
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Wer selbst nicht die Zeit oder das nötige Fachwissen hat, um handwerkliche Arbeiten vor einem geplanten Umzug in der neuen Wohnung oder am Haus durchzuführen, der nimmt mitunter gerne auch mal tatkräftige Unterstützung professioneller Fachkräfte in Anspruch. Diese sind allerdings mitunter recht teuer, sodass auch der Aspekt der Schwarzarbeit immer mal wieder eine Rolle spielt. Und eben hieraus ist jüngst eine neue, offenbar recht lukrative Marktlücke entstanden – jedoch nicht unbedingt zur Freude kostenbewusster Verbraucher.

Von wegen professionell

Immer weniger Menschen sind mittlerweile willens, durch die Inanspruchnahme handwerklicher Dienstleistungen „unter der Hand“ Kosten zu sparen. Die Tatsache, dass diesbezüglich im möglichen Schadensfall kein Versicherungsschutz besteht, trägt ebenfalls zu dieser Entwicklung bei. So sind viele Wohnungs- und Eigenheimbesitzer demgemäss auf der Suche nach vielversprechenderen Alternativen. Eine lukrative Marktlücke? In der Tat, denn wie aktuelle Begebenheiten schweizweit zeigen, haben sich kreative Köpfe diesen Umstand zu Nutze gemacht und bieten ihre angeblich professionellen Handwerksdienstleistungen in der Schweiz sowie auch in Deutschland zu einem ausserordentlich günstigen Preis an. Die fingierten Rechnungen sollen dem Verbraucher Sicherheit suggerieren.

Üblicherweise gehen die Arbeiter wie folgt vor: Sie inserieren in lokalen Medien oder sprechen Hauseigentümer zum Beispiel in Baugebieten direkt an. Besonders verlockend erscheint es da, dass die angebotenen Handwerksarbeiten sofort und schnell sowie zum absoluten Schnäppchenpreis durchgeführt werden. Lange Wartezeiten oder Terminvereinbarungen entfallen obendrein. Geht man auf diese Angebote ein, stellt sich allerdings rasch heraus, wie „professionell“ die Arbeitsweise tatsächlich ist. Wer hier Vorkasse geleistet hat, hat das Nachsehen. Grundsätzlich kommt es den Männern nur auf eines an: schnelle Arbeit leisten, um schnelles Geld zu kassieren. Die Qualität der Arbeit lässt da nicht nur massiv zu wünschen übrig, sondern auch die Folgeschäden an den Objekten können für den Kunden oft teuer werden.

Verzichten Sie also vor einer Auftragsvergabe niemals auf einen schriftlichen Kostenvoranschlag und lassen Sie sich im Zweifel ausserdem Qualifikationsnachweise der Anbieter vorlegen. Auch sollten Sie sich nicht an der Haustür überreden oder gar bedrängen lassen. In dem Fall dürfen Sie gut und gerne zum Telefon greifen und die Polizei verständigen.

 

Oberstes Bild: © Eugenio Marongiu – Shutterstock.com



Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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