Umzug geplant? Die häufigsten Baumängel an Immobilien

31.07.2014 |  Von  |  Umzugsplanung
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Umzug geplant? Die häufigsten Baumängel an Immobilien
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Idealerweise nehmen Sie Ihr neues Heim schon vor einem geplanten Umzug in Augenschein, um mögliche vorhandene Mängel aufzudecken. Aber nicht immer fallen kleine Risse, Unzulänglichkeiten bei der Isolierung etc. rechtzeitig auf. Gerade bei älteren Gebäuden ist das Risiko besonders gross, wobei auch neu errichtete Gebäude teils massive Schäden aufweisen können.

Sicherlich lassen sich einige Mängel mit nur wenigen Handgriffen beseitigen. Bei anderen wiederum ist schlimmstenfalls ein erheblicher Zeit- und Kostenaufwand in Kauf zu nehmen. Wie neueste Schweizer Statistiken belegen, sind vor allem diese Bereiche einer Immobilie durchschnittlich am häufigsten von baulichen Mängeln betroffen:

  • Bei Immobilien, die über einen Keller verfügen, sollten Sie vor einer letztendlichen Kauf- oder Mietentscheidung ganz besondere Vorsicht walten lassen. Denn gerade hier ist die Mängelquote besonders hoch. So sind im Durchschnitt von 100 untersuchten Immobilien sage und schreibe 80 Objekte im Kellerbereich von Mängeln unterschiedlichster Art betroffen.
  • Genauso bedeutsam wie das Basement eines Hauses ist das Dach. Wenngleich die Mängelquote diesbezüglich nicht ganz so hoch ist, ist eine Quote von 50 % aber trotzdem mehr als bedenklich.
  • In einem ebenso entscheidenden Masse kann auch die Wärmedämmung an einem Haus Beeinträchtigungen aufweisen. Der ermittelte Durchschnittswert beträgt hier nicht weniger als rund 70 %. Grund genug also, um noch vor einer Vertragsunterzeichnung einen Profi zu Rate zu ziehen. Auf diese Weise gehen Sie auf Nummer sicher und ersparen sich möglicherweise auch einen nicht unerheblichen Kostenaufwand.
  • Achten Sie in diesem Zusammenhang übrigens immer auf die Beschaffenheit der Aussenwände. Schliesslich ist hier mitunter mit der einen oder anderen Beschädigung zu rechnen. Die aktuellen Zahlen verheissen nichts Gutes: Bei immerhin fast 70 % aller Schadensfälle lässt die Qualität der Fassaden zu wünschen übrig. Risse und Co. können über kurz oder lang dazu beitragen, dass Feuchtigkeit eindringt und somit die Gefahr einer Schimmelpilzbildung begünstigt.
  • Zudem gibt vielfach die qualitative Beschaffenheit der Haustechnik Anlass zur Besorgnis. Mit Blick auf die aktuellen Werte beträgt die Quote in dieser Hinsicht durchschnittlich 35 bis 40 %.

Grundsätzlich gibt es viele gute Gründe dafür, bei der Entscheidungsfindung für das neue Heim nichts zu überstürzen. Nehmen Sie den Markt am besten mit einem erfahrenen Profi in Augenschein und nehmen Sie im Zweifel lieber Abstand von einer Vertragsunterzeichnung. Derzeit ist es schliesslich um die Immobiliensituation am Schweizer Markt recht gut bestellt und die Angebotsvielfalt ist beachtlich.



Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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