Ausmisten vor dem Umzug: So gelingt die Sperrmüllabholung reibungslos
von belmedia Redaktion Umzugsplanung Umzugspraxis
Vor einem Umzug sollte die günstige Gelegenheit genutzt und einmal gründlich ausgemistet werden. Ob alte Matratzen, in die Jahre gekommene Teppiche oder ausgediente Elektrogeräte: Diese müssen schliesslich kaum mit ins neue Heim umziehen.
Durch die Möglichkeit, eine Sperrmüllabholung zu bestellen, gelingt die Entsorgung dieser Dinge im Grunde auch ganz einfach. Allerdings sollten im Vorfeld durchaus genaue Informationen dazu eingeholt werden, was eigentlich auf den Sperrmüll gehört – ansonsten werden ein unnötiger Aufwand und vermeidbare Kosten riskiert.
Der folgende Artikel zeigt, wie die Abholung des Sperrmülls vor dem nächsten Umzug reibungslos gelingt.
Was gehört eigentlich auf den Sperrmüll?
Geht es um die Identifizierung von Sperrmüll, etwa für die Sperrmüllabholung in Berlin, ist erst einmal die Grundregel zu beachten, dass sämtliche ausrangierten Gegenstände aus dem Haushalt, welche in die herkömmliche Restmülltonne nicht hineinpassen, im Rahmen des Sperrmülls abholen gelassen werden können. Ebenfalls muss die Voraussetzung erfüllt werden, dass es möglich ist, die Gegenstände händisch zu verladen. Dies gilt also beispielsweise für Kleinmöbel, Kinderwagen, Teppiche, Tische, Matratzen, Skier und Schränke.
Es kann vorkommen, dass einige Dinge, die nicht auf den Sperrmüll gehören, schlichtweg nicht mitgenommen werden. Falls die ausrangierten Gegenstände allerdings in die Kategorie eines groben Vergehens fallen, können auch hohe Bussgelder verhängt werden. Aus diesem Grund sollten keinesfalls Gartenabfälle, Flüssigkeiten, unbewegliche Gegenstände oder Bauschutt zum Sperrmülltermin an die Strasse gestellt werden.
Die Sachen, die im Sperrmüll fehl am Platz sind, lassen sich unter anderem auf dem lokalen Wertstoffhof entsorgen. Wird ein Haushalt komplett aufgelöst, kann für die Entrümpelung auch die Unterstützung eines spezialisierten Dienstleisters in Kauf genommen werden. Der Fachbetrieb für die Haushaltsauflösung in Berlin stellt dann etwa gleich auch sicher, dass sämtliche Gegenstände sachgemäss entsorgt werden.
Die verschiedenen Varianten der Sperrmüllentsorgung
Im Hinblick auf die Sperrmüllentsorgung kommen generell drei unterschiedliche Varianten in Frage.
Zum einen kann der Entsorger die Abholung für einen bestimmten Stadtteil festlegen. Zu dem jeweiligen Termin werden dann sämtliche Dinge, die an der Strasse stehen und als Sperrmüll identifiziert werden können, mitgenommen. Zum anderen ist es möglich, dass ein Haushalt einen Termin für die Sperrmüllabholung vereinbart.
Darüber hinaus besteht jedoch auch die Möglichkeit, den Sperrmüll bei einem Wertstoffhof abzugeben. Dies ist in einigen Gemeinden auch ohne Termin möglich. Allerdings fallen bei dieser Variante – im Gegensatz zu den anderen beiden – oft Kosten an.
Der Sperrmülltermin
Um sicherzustellen, dass der ausrangierte Metallschrott, die alten Möbel und die durchgelegenen Matratzen komfortabel vor dem Haus eingesammelt werden, sollte, sobald der eigentliche Umzugstermin feststeht, auch der Sperrmülltermin vereinbart werden.
In dem Grossteil der deutschen Städte ist dies mittlerweile ganz einfach über ein Formular im Internet oder alternativ per Telefon möglich. Die Entsorger sammeln den Sperrmüll in der Regel von mehreren Haushalten, die sich in der gleichen Umgebung finden, zu dem gleichen Termin ein.
Es ist unbedingt zu beachten, dass der Sperrmüll nicht vor dem Vorabend des eigentlichen Termins nach draussen zu bringen ist. Wichtig ist auch, dass durch die Gegenstände keine Behinderung für Radfahrer oder Fussgänger entsteht.
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