Ist eine Klimaanlage für die neuen Büroräume sinnvoll? Kalkulieren Sie richtig!

22.07.2014 |  Von  |  Umzugsplanung
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Ein geschäftlicher Umzug ist immer eine ganz besondere Herausforderung. Ist aber erst einmal alles geschafft und die Büroarbeit kann wieder in vollem Umfang aufgenommen werden, steht man in den neuen Räumlichkeiten über kurz oder lang vielleicht vor einem neuen Problem. Denn was, wenn es um die Wärmeisolierung im neu bezogenen Bürogebäude nicht zum Besten bestellt ist und die Mitarbeiter buchstäblich im Schweisse ihres Angesichtes ihrem Tagwerk nachgehen? Die Installation einer Klimaanlage ist da in der Tat sehr hilfreich. Denn in angenehm temperierten Räumlichkeiten arbeitet es sich einfach besser. Jedoch ist die Anschaffung einer Klimaanlage mit einem gewissen Kostenaufwand verbunden. Und auch mit diesen Nebenkosten müssen Sie diesbezüglich rechnen:

Auf der einen Seite kommt es auf eine gute Produktqualität an, um von einer bestmöglichen Leistungsausbeute zu profitieren. Allerdings ist auch zu berücksichtigen, dass gute Kühlergebnisse stets mit einem hohen Energieaufwand verbunden sind. Das heisst also, dass nicht nur der Stromverbrauch an sich anfällt, sondern dass auch eine gewisse Abwärme im Zuge des Kühlungsprozesses entsteht. Und diese muss ihrerseits kompensiert werden, um den gewünschten Kühlungseffekt aufrechtzuerhalten.

Kühlen vs. Heizung 

Achten Sie beim Kauf einer Klimaanlage also auf möglichst energiefreundliche Geräte. Je nach Anbieter sind preiswerte Erzeugnisse oft schon ab 100 CHF zu haben. So vorteilhaft der Sommer an sich mit Blick auf das Wegfallen der Heizungskosten auch ist, so sehr könnte eben dieser Kostenfaktor doch selbst dann wieder anfallen, wenn Sie sich für ein leistungsstarkes Gerät mit hohem Energieverbrauch entscheiden. In der Tat sind die Energie- bzw. die Verbrauchskosten für eine Klimaanlage, je nach Einsatz und Leistungsvermögen des Gerätes, mit den Kosten für die Wärmeversorgung während der Wintermonate vergleichbar.

Ebenso sind die Wartungskosten für eine Klimaanlage zu berücksichtigen. In gewissen zeitlichen Abständen gilt es zum Beispiel, Verschleissteile auszutauschen oder bestimmte Teile neu zu justieren. Auf ein Jahr hochgerechnet schlagen hier, je nach Arbeitsumfang und Einsatzhäufigkeit, weitere 50 bis 75 CHF zu Buche.

Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass eine Klimaanlage ab und an auch gereinigt werden muss. (Bild: Venus Angel / Shutterstock.com)

Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass eine Klimaanlage ab und an auch gereinigt werden muss. (Bild: Venus Angel / Shutterstock.com)

Bis ins kleinste Detail gehen

Darüber hinaus sollten Sie wissen, dass eine Klimaanlage ab und an auch gereinigt werden muss. Angesichts der Tatsache, dass in der Umgebungsluft Staub- und Schmutzpartikelchen umherschwirren und auch die Atemluft der Mitarbeiter gegebenenfalls von Erkältungs- oder Grippeviren verunreinigt sein kann, ist Handlungsbedarf gefragt. Denn Schmutz, Staub und Co. können sich im Laufe der Zeit sukzessive in den Leitungen der Anlage absetzen und sich während der einzelnen Kühlungsvorgänge erneut in der gesamten Räumlichkeit verteilen.

Ein nicht unerheblicher Kostenaufwand

Bei vielen Klimaanlagen ist das regelmässige Nachfüllen von Wasser erforderlich. Wenngleich dies üblicherweise nur einen relativ geringen Anteil ausmacht, so wird die Firmenkasse in einem Zeitraum von 12 Monaten mit immerhin 10 bis 20 CHF belastet. Auch in diesem Zusammenhang ist die Gesamthöhe abhängig vom Leistungsvolumen, von der Häufigkeit der Einsätze sowie von deren Dauer etc.

Vergessen Sie ausserdem nicht, dass bei so mancher Anlage hin und wieder der Filter ausgewechselt werden muss. Zwar sind auch diese für kleines Geld nachzukaufen. Aber mit einem Kostenaufwand von 2 bis 10 CHF ist dennoch mitunter zu rechnen.

Arbeiten in Eigenregie erledigen oder einen Fachbetrieb zu Rate ziehen?

Lassen Sie die entsprechenden Arbeiten von einem Fachbetrieb durchführen, so ist das hinsichtlich des anfallenden pauschalen Stundenlohnes, der Fahrtkosten etc. oft recht kostspielig. Beschäftigt sich hingegen einer Ihrer Mitarbeiter damit, so gilt es auch hier, anteilsmässig die Personalkosten für den entsprechenden Zeitaufwand zu berücksichtigen.

 

Oberstes Bild: © Sinisa Botas – Shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.



1 Kommentar


  1. Klimaanlage Köln

    Guter Artikel, was aber hier noch in die Entscheidung einbezogen werden sollte sind die steigen Temperaturen der letzten Jahre. Nicht selten liegen die Temperaturen im Sommer über 35 ° Celsius und aber dieser Grenze haben die Arbeitnehmer ein Anrecht Lüftungs- und Kühlungssysteme. Viele Unternehmen haben diese nicht und sind da sozusagen zu „Hitzefrei“ gezwungen.

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