Umzugsstudie von homegate.ch zeigt, wie die Schweizer zügeln

06.06.2018 |  Von  |  News, Umzugspraxis
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Umzugsstudie von homegate.ch zeigt, wie die Schweizer zügeln
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15% der in der Schweiz wohnhaften Personen sind in den letzten 18 Monaten umgezogen. Dies zeigt eine von homegate.ch jüngst durchgeführte Umfrage zum Umzugsverhalten in der Schweiz. Interessant dabei ist, dass sich die Umzugsgewohnheiten mit dem Alter verändern.

Jüngere Personen ziehen öfter um, vermehrt weiter weg und wohnen häufiger in Mietimmobilien. Ältere Personen sind etwas sesshafter, bleiben eher am selben Ort und sind, wenn es die finanziellen Verhältnisse zulassen, auch am Immobilienkauf interessiert.

In jungen Jahren wird häufiger umgezogen

15% der Schweizerinnen und Schweizer sind in den letzten eineinhalb Jahren umgezogen. Jüngere Personen zügeln öfter. Mit 31% sind dies über doppelt so viele wie im schweizweiten Durchschnitt. Dabei waren drei Viertel der Umgezogenen in einer Mietimmobilie wohnhaft. Von den 45- bis 59-Jährigen sind 30% (bei den 60- bis 79-Jährigen sogar 40%) aus Wohneigentum ausgezogen, während dieser Anteil bei den jüngeren Personen unter 15% liegt.

Die Mietwohnung ist die am weitesten verbreitete Wohnform und bei jüngeren Personen besonders beliebt (82%). Ab 30 wird der Immobilienkauf zwar zum Thema, es sind aber weniger als 30%, die ein Haus oder eine Wohnung kaufen beziehungsweise selber bauen.



Warum wird gezügelt

Der meist genannte Grund (44%), weshalb die Umzugskisten gepackt werden, ist eine Veränderung der Lebenssituation (z.B. familiäre Gründe) gefolgt von den beruflichen Gründen (18%). Bei den jüngeren Befragten (15- bis 29-Jährigen) ziehen weit mehr, nämlich knapp ein Viertel, aus beruflichen Gründen um. Beim Kauf einer Immobilie sind beim Umzug berufliche Gründe selten ausschlaggebend.

Um die geeignete Wohnung zu finden, steht bei den Suchenden vor allem der Preis gefolgt vom Standort und der Anzahl Zimmer im Vordergrund. Auch die Fahrzeit zum Arbeitsplatz und die Anbindung an den öffentlichen Verkehr gehören im Pendlerland Schweiz zu den wichtigsten Kriterien. Die Anbindung an Bus und Bahn ist dabei besonders für jüngere Personen wichtig. In der Westschweiz und im Tessin wird diese jedoch deutlich höher gewichtet als in der Deutschschweiz, wo die Einkaufsmöglichkeiten in der Umgebung im Vergleich stärker priorisiert werden.

Ältere Personen sind ortstreu

Mehr als ein Drittel zieht innerhalb derselben Ortschaft oder des Kantons um. Nur ein Viertel wechselt diesen beim Umzug. Bei den jüngeren Personen steigt der Anteil derer, die in einen anderen Kanton ziehen, auf 30%. Bei den 45- bis 59- Jährigen halten hingegen 50% ihrem Wohnort die Treue.

Jüngere Personen gehen tendenziell mehr Risiko ein: Über 40% ziehen in einen neuen Wohnort, der Ihnen noch gar nicht oder nur oberflächlich bekannt ist. Auch dies nimmt mit dem Alter zunehmend ab. Bei den 60- bis 79-Jährigen sind es weniger als ein Fünftel, die an einen unbekannten Ort ziehen.

Studiendesign

Die repräsentative Studie umfasst eine systematische Analyse des Umzugsverhalten der in der Schweiz wohnhaften Personen, die in den letzten 18 Monaten umgezogen sind. Dazu wurden 824 Personen im Alter von 15 bis 79 Jahren in der deutsch-, französisch- und italienischsprachigen Schweiz im Zeitraum vom 16. Februar bis 1. März 2018 befragt. Die Studie wurde vom LINK Institut Zürich im Auftrag von homegate.ch durchgeführt.

 

Quelle (Text + Grafik): Homegate
Titelbild: gpointstudio – shutterstock.com

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