Wohnungsbesichtigung: 5 Dinge, die nicht vergessen werden dürfen

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Auf ins neue Zuhause! Bei der Suche nach einem neuen Heim ist die Wohnungsbesichtigung das erste Beschnuppern der eigenen vier Wänden der Zukunft. In kurzer Zeit sollen die Interessenten hier einen möglichst präzisen Eindruck vom Mietgegenstand bekommen.

Damit bereits beim ersten Besuch entschieden werden kann, ob es sich um die Traumwohnung handelt oder hier versteckte Mängel warten, gibt es Einiges zu beachten. Gute Planung vor der Besichtigung ist daher das A und O. Welche fünf Dinge bei einer Wohnungsbesichtigung auf keinen Fall vergessen werden sollten, weiss Ferdinand Seulen, Geschäftsführer von blauarbeit.de.

1. Das Wichtigste zuerst: Lage, Lage, Lage

Eine alte Immobilienbesitzerregel lautet: Die Lage bestimmt, ob ein Mietobjekt attraktiv ist oder nicht. Aus diesem Grund sollten sich Mieter schon im Vorfeld über die Umgebung der Wohnung informieren: Gibt es Supermärkte in der Nähe? Wie ist es um den Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr bestellt? Wie weit ist der zukünftige Arbeitsweg? Liegt das Haus an einer vielbefahrenen Strasse, an einem Bahndamm oder in der Einflugschneise des Flughafens? Die Lage der Wohnung sollte bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen, um später Frust über Lärmbelästigung oder einen langen Arbeitsweg zu vermeiden.

2. Aufgepasst: Von kleinen Macken bis zu kostspieligen Mängeln

Wasser tropft aus der Heizung, die Fenster sind undicht, das Parkett ist zerkratzt? Nicht gerade die besten Eigenschaften für die zukünftige Heimat aller Träume. „Erst bei einer genauen Inspektion fallen kleinere und grössere Macken oder Defekte auf“ so Ferdinand Seulen. „Wird die Wohnung dennoch ins Herz geschlossen, sollten Unschönheiten, Kratzer oder Schrammen unbedingt vor dem Einzug im Übergabeprotokoll festgehalten werden.

Ansonsten werden diese schnell dem zukünftigen Mieter zugeschrieben“ sagt der Geschäftsführer der Handwerkerplattform blauarbeit.de weiter. Beim ersten „beschnuppern“ der Wohnung können die Interessierten all ihre Sinne einsetzen: Wie riecht es? Wie viele Geräusche sind aus der Umgebung zu hören, ist die Strasse vor dem Haus möglicherweise lauter als erwartet? Wie ist die Raumtemperatur? Ob die Wohnung passt oder nicht, sollte dabei nicht von nur einem Faktor, wie der Optik, abhängig gemacht werden – viele Eigenschaften machen gemeinsam aus, wie zufrieden man später wirklich ist.

3. Fragen ausdrücklich erwünscht

Die Wohnungsbesichtigung gibt nicht nur den ersten Eindruck über das mögliche künftige Heim, sondern ist auch die Chance, alles Wissenswerte über die Wohnung herauszufinden. In der Regel stehen Eigentümer, Viermieter oder ein Makler für alle Fragen Rede und Antwort. Aktives, jedoch unaufdringliches Nachfragen signalisiert Interesse und hilft dabei, beim Vermieter in Erinnerung zu bleiben. So können auch direkt Objekte ausgeschlossen werden, die persönlich nicht in Frage kommen, wie zum Beispiel bei der Höhe der Nebenkosten, der Verfügbarkeit von Autostellplätzen und eigenen Kellerräumen oder die Möglichkeit, Tiere in der Wohnung zu halten.

4. Auf das Timing kommt es an

Am besten besichtigen die zukünftigen Mieter ihr mögliches neues Zuhause bei Tageslicht. Mängel können somit leichter entdeckt werden als bei Kunstlicht. Zudem wird nur so klar, in welchen Zimmern mit Sonneneinstrahlung gerechnet werden kann – für die Entscheidung und spätere Raumaufteilung ein wichtiger Faktor. Unter der Woche morgens oder kurz nach Feierabend eignet sich eine Stippvisite übrigens am besten – das Verkehrsaufkommen ist dann am grössten, sodass ein realistischer Eindruck der lokalen Lärmbelästigung entsteht.

5. Vier Augen sehen mehr als zwei

Bei manchen Wohnungen ist es Liebe auf den ersten Blick. Doch weil Liebe bekanntlich blind macht, ist es empfehlenswert, für einen neutralen Eindruck eine weitere Person mitzunehmen. Diese ist in die Wohnungssuche weniger involviert und kann so eventuelle Mängel kritischer und mit Abstand beurteilen. „Hat man erstmal eine Reihe von Wohnungsbesichtigungen hinter sich, ist es zudem schwer, sich an sämtliche Details zu erinnern. Diese können jedoch bei der finalen Wohnungswahl den entscheidenden Unterschied machen“ rät Seulen. So ist eine Begleitung nicht nur eine Hilfe bei der Inspektion des Zustands der Wohnung, sondern kann auch als vertrauter Berater zur Traumwohnung verhelfen.

 

Quelle: Mashup Communications
Titelbild: alexandre zveiger – shutterstock.com

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