Zwei Studien zum Wohnflächenkonsum veröffentlicht
Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat zwei Untersuchungen zum Wohnflächenkonsum veröffentlicht. Danach verfügt jeder zehnte Haushalt nach eigener Einschätzung über zu viel Wohnfläche. Dem könne mit Vorgaben im geförderten Wohnungsbau und Anreizsystemen bis zu einem gewissen Mass entgegengewirkt werden. Eine grössere Reduktion des Wohnflächenkonsums bedürfe eines entschiedeneren Eingriffs in den Wohnungsmarkt. Die erste Studie kommt aufgrund der Daten des Schweizerischen Haushaltspanels zum Schluss, dass rund 10 Prozent aller Haushalte ihren Wohnflächenkonsum als zu gross einschätzen. Diese dürften bei geeigneten Angeboten auch häufig bereit sein, ihren Flächenkonsum mit einem Wohnungswechsel zu vermindern.
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