17. Dezember 2025

Eigenheimfinanzierung in der Schweiz – Hypotheken, Eigenmittel und Pensionskasse

Ein Eigenheim in der Schweiz zu finanzieren ist komplex – und teurer als in vielen anderen Ländern, weil die Banken strenge Regeln für Eigenmittel und Tragbarkeit kennen. Wer die Spielregeln versteht, hat jedoch mehr Möglichkeiten als oft angenommen. Die Schweiz hat eine der tiefsten Wohneigentumsquoten Europas – nur rund 36 Prozent der Bevölkerung wohnen im Eigenheim. Das liegt nicht an fehlendem Interesse, sondern an den hohen Immobilienpreisen und den strengen Finanzierungsanforderungen der Banken. Gleichzeitig bietet das Schweizer System einzigartige Instrumente, die den Erwerb von Wohneigentum erleichtern können – allen voran die Möglichkeit, Gelder aus der Pensionskasse oder der Säule 3a einzusetzen. Wer diese Möglichkeiten kennt und klug nutzt, kommt dem Traum vom Eigenheim einen entscheidenden Schritt näher.

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Hauskauf Schweiz: Die versteckten Kosten, die viele Käufer überraschen

Der Kaufpreis ist nur der Anfang – wer in der Schweiz ein Haus kauft, muss mit erheblichen Zusatzkosten rechnen, die schnell mehrere Prozent des Kaufpreises ausmachen. Wer diese nicht einplant, erlebt nach der Vertragsunterzeichnung eine böse Überraschung. Ein Eigenheim in der Schweiz zu kaufen ist für viele Menschen der grösste finanzielle Schritt ihres Lebens. Der Fokus liegt dabei fast immer auf dem Kaufpreis – und auf der Frage, ob die Bank die Hypothek gewährt. Was dabei oft unterschätzt oder ganz vergessen wird: die Nebenkosten des Kaufs, die je nach Kanton, Objekt und Finanzierungsstruktur zwischen 3 und 6 Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Bei einem Haus im Wert von 1'200'000 Franken sind das schnell 36'000 bis 72'000 Franken – Geld, das zusätzlich zu den Eigenmitteln vorhanden sein muss.

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