Gut zu wissen für den neuen Garten: Das Wichtigste rund um Komposter

26.01.2018 |  Von  |  News, Umzugspraxis
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Gut zu wissen für den neuen Garten: Das Wichtigste rund um Komposter
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Wer unter die Gartenbesitzer gegangen ist, für den stellt sich neben vielen anderen Dingen auch die Frage nach der Beseitigung der im neuen Garten anfallenden Grünabfälle.

Hierbei kann ein Komposter eine gute Möglichkeit sein, denn er dient der Kompostierung organischer Abfälle und liefert wertvollen Humus für den Garten.

Komposter – die verschiedenen Arten

Generell wird zwischen normalen und den so genannten Thermokompostern unterschieden.

Ein Thermokomposter arbeitet im Gegensatz zu einem normalen Komposter mit Wäre. Dadurch laufen die Abbauvorgänge der kompostierten Abfälle schneller ab als bei einem normalen Komposter. In der Regel ist ein solcher Thermokomposter ein weitgehend geschlossenes Gefäss aus Kunststoff mit einer wärmespeichernden Ummantelung. Oben werden dann die organischen Abfälle eingefüllt, aus einer Klappe im unteren Bereich kann man den fertigen Humus entnehmen. Belüftungsschlitze sorgen für eine ausreichende Zirkulation der Luft, so dass es nicht zu Schimmelprozessen kommt. Ausserdem wird so verhindert, dass sich die bei den Abbauprozessen entstehende Wärme zu sehr staut. Die Füllmenge für einen Thermokomposter beträgt in den meisten Fällen zwischen 200 und 500 Litern.

Normale Komposter gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, etwa auch aus Holz und Metall. Sie sind im Gegensatz zu den Thermovarianten nicht nach aussen dicht abgeschlossen und bestehen zum Beispiel aus ineinander gesteckten Brettern oder Drahtgeflechten. In einem normalen Komposter läuft der Vorgang der Kompostierung insgesamt etwa halb so schnell ab wie in einem Thermokomposter. Nähere Informationen dazu sind auch auf der Themenwebseite kompka.de zu finden.


Komposter liefern wertvollen Humus. (Bild: Gabor Havasi - shutterstock.com)

Komposter liefern wertvollen Humus. (Bild: Gabor Havasi – shutterstock.com)


Komposter – das darf hinein

Im neuen Garten ist man oft unsicher, was denn nun in den Komposter hineindarf und was nicht. Generell dürfen Herbstlaub, Strauchschnitt, Staudenschnitt, Gemüsereste, verwelkte Schnittblumen oder Topfpflanzen, Eierschalen, Kaffeesatz, Teebeutel, Taschentücher, Pappe und Zeitungspapier ohne Probleme kompostiert werden. Dabei sollte man darauf achten, dass nicht zu viel Papier und Pappe sowie zu viel Laub in den Komposter gegeben werden, da sonst ein Ungleichgewicht entsteht. Dies stört die vollkommene Zersetzung. Dies gilt ebenfalls für Rasenschnitt, da dieser häufig sehr feucht ist und zum Schimmeln neigt. Grobe Abfälle wie Strauchschnitt sollten mit feineren, sowie feuchte Abfälle mit trockenen gemischt werden. Ausserdem sollte man den Kompost nicht verdichten, da dieser sonst zu faulen beginnt.



Komposter – das muss draussen bleiben

Essenreste tierischen Ursprungs wie Fleisch, Fisch, Käse oder Knochen haben in einem Komposter nichts verloren. Sie schimmeln und locken zudem Ratten an, aus diesem Grund gehören sie in den Hausmüll. Dies gilt ebenfalls für Fette und Öle, Kunststoff, Asche, behandeltes Holz und Metall. Die Schalen von Südfrüchten enthalten sehr oft pilzhemmende Stoffe und zersetzen sich nur schlecht im Komposter, weshalb sie ebenfalls in den Müll gehören.

Komposter – zusätzliche Hilfen unterstützen die Verrottung

In einem normalen Komposter benötigen die Abfälle etwa ein Jahr, bis aus ihnen der begehrte Humus entstanden ist. In einem Thermokomposter vergehen immerhin sechs bis neun Monate. Durch einige zusätzliche Hilfen kann der Kompostierungsprozess noch ein wenig beschleunigt werden.

Als Erstes sollte der Kompost regelmässig umgewälzt werden, damit es zu einer möglichst gleichmässigen Zersetzung kommt.

Ausserdem empfiehlt sich die Zugabe von so genannten Komposthilfen. Dabei handelt es sich um Pulver, welches Kompostbakterien und verschiedene Pilzkulturen enthält. Dieses wird unter den Kompost gemischt.

 

Titelbild: JurateBuiviene – shutterstock.com

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