Von der grossen in die kleine Wohnung

09.07.2014 |  Von  |  Umzugsplanung
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Von der grossen in die kleine Wohnung
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Das Leben in einer schicken, grossen Wohnung oder gar in einem schmucken Eigenheim hat wahrlich etwas für sich. Jedoch passieren im Leben eines Menschen mitunter Dinge, die es erforderlich machen, von einem geräumigen Zuhause in kleinere Räumlichkeiten umzuziehen. Dies kann zum Beispiel nach einem Jobverlust der Fall sein, da infolgedessen die finanziellen Belastungen zu hoch werden oder weil vielleicht gar eine Trennung ansteht. Wie dem auch sei: So meistern Sie die Herausforderungen, von der grossen in eine kleinere Wohnung umzuziehen, am besten.

Wenn buchstäblich der Schuh in finanzieller Hinsicht drückt, ist es wichtig, diesen Engpass schon vor dem Umzug zu mildern. Angesichts der Tatsache, dass es ohnehin erforderlich ist, überflüssiges Mobiliar abzustossen, könnten Sie also durchaus auch noch profitieren. Fakt ist ja, dass nicht alle Einrichtungsgegenstände in das neue Zuhause mitgenommen werden können. Diese lassen sich auf unterschiedliche Weise zu Geld machen:

  • Online-Auktionen
  • Flohmärkte vor Ort oder online
  • Haushaltsauflösungen organisieren und beispielsweise in der Lokalpresse darauf hinweisen
  • Verkauf im Freundes- oder Bekanntenkreis.

Wenn Sie im Vorfeld die Möglichkeit haben, die zu verkaufenden Gegenstände noch zu überarbeiten, können Sie den Wert mitunter durchaus noch steigern. Mit dem Erlös könnten Sie weitere für den bevorstehenden Umzug erforderliche Kosten decken. Denn ein solches Unterfangen kostet immer viel Geld. Sicherlich werden die künftigen Aufwendungen für Miete und Co. geringer ausfallen. Aber dennoch schadet es nicht, auf die eine oder andere Art ein finanzielles Polster anzulegen, sodass Sie auch in Notfällen adäquat gerüstet sind.

Ballast loswerden – auf die eine oder andere vielversprechende Weise

Alternativ bietet sich freilich auch die Option, den einen oder anderen Gegenstand einer wohltätigen Organisation zu spenden. Zwar wirkt sich eine solche Vorgehensweise nicht unmittelbar positiv auf Ihre Haushaltskasse aus. Andererseits sollten Sie nicht vergessen, dass auch die Entsorgung Geld kostet. Je weniger vor dem Umzug also übrig ist, desto niedriger wird die Rechnung des Entsorgungsunternehmens ausfallen.

Sofern Sie im Besitz alter oder besonders wertvoller Möbel sind, diese aber nicht verkaufen wollen oder können, bietet es sich an, sie eine Zeitlang einzulagern. Informieren Sie sich rechtzeitig im Internet über die günstigsten Anbieter in Ihrer Nähe. Sicherlich kommt es gerade in dieser Phase Ihres Lebens darauf an, an möglichst vielen Ecken und Enden zu sparen. Achten Sie bei der Auswahl der entsprechenden Lagerunternehmen aber nicht ausschliesslich auf ein günstiges Preisangebot. Sondern gerade auch die Art und Weise der Unterbringung Ihrer Wertgegenstände sollte im Fokus stehen. Kämen die Gegenstände beispielsweise in schlecht klimatisierten Hallen bzw. Räumlichkeiten unter, so würde die Qualität gewiss schon nach kurzer Zeit beträchtlich leiden.

Herausforderungen meistern

Ein Umzug in eine kleinere Wohnung ist durchaus auch mit gewissen Vorteilen verbunden. Nicht nur, dass Sie auf diese Weise langfristig bares Geld sparen können, zum Beispiel für Miete, Energiekosten usw. Sondern ein derartiges Unterfangen bietet immer auch die Möglichkeit, all die Dinge ausrangieren zu können, die längere Zeit ohnehin nicht benötigt wurden. Vielleicht gehören ja auch Sie zu den Menschen, denen es schwer fällt, liebgewonnene Gegenstände oder Erinnerungen von Oma und Opa einfach so wegzuwerfen? Das bevorstehende Umzugsprojekt ist da die optimale Gelegenheit, um das Leben buchstäblich mal aufzuräumen.

Im übertragenen Sinne kann ein umfangreiches Sammelsurium an Dekorationsgegenständen, Mobiliar, Bildern, Büchern und Co. sehr wohl auch in psychologischer Hinsicht eine Belastung sein. (Bild: bikeriderlondon / Shutterstock.com)

Im übertragenen Sinne kann ein umfangreiches Sammelsurium an Dekorationsgegenständen, Mobiliar, Bildern, Büchern und Co. sehr wohl auch in psychologischer Hinsicht eine Belastung sein. (Bild: bikeriderlondon / Shutterstock.com)

Ein vielversprechender Start in ein neues Leben

Im übertragenen Sinne kann ein umfangreiches Sammelsurium an Dekorationsgegenständen, Mobiliar, Bildern, Büchern und Co. sehr wohl auch in psychologischer Hinsicht eine Belastung sein. Getreu dem Motto „Sage mir, wie du lebst, und ich sage dir, wer du bist“ können erfahrene Psychologen anhand dieser Gegebenheiten oft leicht erkennen, ob und in welchem Ausmass ein gewisses Chaos herrscht im Leben betreffender Personen. Und so zeigt sich immer wieder, wie wichtig es ist, sich von Dingen, die ohnehin für Unordnung sorgen oder gar eine Belastung darstellen, zu trennen. Dabei gilt folgende Faustregel:

  • Gegenstände, die Sie drei bis sechs Monate nicht benötigt haben, sollten unbedingt noch einmal in Augenschein genommen und auf ihre ganz individuelle Wertigkeit hin überprüft werden. Lassen Sie sich Zeit dabei und wägen Sie genau ab, inwiefern diese Dinge noch wichtig für Sie sein können oder nicht.
  • Dinge, die mehr als ein Jahr lang achtlos im Keller oder auf dem Speicher deponiert worden sind, werden für Sie auch in der nächsten Zeit garantiert nicht von Nutzen sein. Hier dürfen Sie also rigoros vorgehen und alles, je nach Qualität und Zweckmässigkeit, entweder in den Container geben oder zum Verkauf anbieten.

Auch wenn es schwer fällt: Wenn es Ihnen gelingt, den sprichwörtlichen inneren Schweinehund zu überwinden, desto eher werden Sie erleben, wie befreiend es sein kann, sich von Ballast zu trennen. Eine vielversprechende Basis für Ihren Start in ein neues Leben.

 

Oberstes Bild: © romakoma – Shutterstock.com

Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.



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