Schule

Zügeln mit Kindern: Vorbereitung, Betreuung und der entspannte Start am neuen Wohnort

Ein Umzug verändert für Kinder weit mehr als die Adresse. Das vertraute Zimmer verschwindet in Kartons, Wege und Geräusche verändern sich, Freunde bleiben möglicherweise zurück und am neuen Wohnort warten unbekannte Räume, Nachbarn, Betreuungspersonen oder eine neue Schule. Erwachsene beschäftigen sich währenddessen mit Verträgen, Möbeln und Transport. Damit Kinder in dieser hektischen Phase nicht einfach mitlaufen müssen, hilft eine Vorbereitung, die ihnen Orientierung gibt und gleichzeitig den Umzugstag praktisch entlastet. Wie stark ein Kind auf das Zügeln reagiert, hängt von Alter, Persönlichkeit und Umfang der Veränderung ab. Ein Wohnungswechsel innerhalb desselben Quartiers ist etwas anderes als der Wechsel in einen anderen Kanton mit neuer Schule und neuem sozialen Umfeld. Pro Juventute empfiehlt, Kinder auf einen bevorstehenden Umzug vorzubereiten und den Wechsel in das neue Zuhause altersgerecht zu begleiten. Besonders hilfreich sind verständliche Informationen, vertraute Gegenstände und Abläufe, die auch zwischen Umzugskisten möglichst stabil bleiben.

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Stadt Luzern zwischen Postkartenidylle und Belastungsgrenze

Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte. Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht. Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.

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WG: Was Studenten, Berufseinsteiger und Eltern in der Schweiz wissen müssen

Das Studium beginnt, die Lehrstelle ist unterschrieben, der erste Job wartet – und mit ihm der erste grosse Schritt: der Auszug aus dem Elternhaus in eine WG. Für die Betroffenen ist es Aufbruch und Freiheit. Für die Eltern ist es oft ein Wechselbad aus Stolz und Sorge. Dieser Ratgeber begleitet beide Seiten – mit allem, was es für den grossen Schritt wissen muss. In der Schweiz ziehen junge Menschen beim Studiums- oder Berufseinstieg häufig in eine andere Stadt. Zürich, Bern, Basel, Lausanne, St. Gallen – die grossen Hochschul- und Wirtschaftszentren ziehen jedes Jahr Tausende junger Menschen an. Die günstigste und sozial bereicherndste Wohnform für den Einstieg ist fast immer die Wohngemeinschaft. Ein WG-Zimmer in Zürich kostet aktuell im Schnitt rund 700 Franken, in Bern oder Basel liegt der Durchschnitt bei 500 bis 800 Franken – deutlich weniger als eine eigene Wohnung in denselben Städten.

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