Bildung & Arbeit

Auswandern aus der Schweiz: Hausrat, Dokumente und internationale Umzugslogistik

Eine Auswanderung aus der Schweiz ist organisatorisch anspruchsvoller als ein gewöhnlicher Wohnungswechsel. Neben Kündigung, Hausrat und Transport müssen Aufenthaltsrecht im Zielland, Abmeldung in der Schweiz, Versicherungen, Zollformalitäten und persönliche Dokumente rechtzeitig koordiniert werden. Besonders bei einem Überseeumzug entscheidet eine frühe Planung darüber, ob Möbel und Kartons zum richtigen Zeitpunkt eintreffen oder der neue Alltag wochenlang ohne wichtige Unterlagen und grundlegende Ausstattung beginnen muss. Der internationale Umzug sollte deshalb als eigenes Projekt behandelt werden. Zuerst müssen Aufenthaltsstatus und neuer Wohnort gesichert sein. Danach folgen Abmeldung, Inventar, Transportentscheidung und die Trennung zwischen Dingen, die sofort mitreisen, später eintreffen oder in der Schweiz bleiben. Schweizer Zollvorgaben regeln die Ausfuhr des Umzugsguts; zusätzlich gelten immer die Einfuhrbestimmungen des Ziellandes. Genau diese Kombination macht eine Auswanderung logistisch anspruchsvoll.

Weiterlesen

Die erste eigene Wohnung: Einrichtung, Versicherungen und Organisation

Die erste eigene Wohnung bedeutet mehr Selbstständigkeit, bringt aber gleichzeitig eine Reihe neuer Aufgaben mit sich. Mietvertrag, Kaution, Versicherungen, Strom, Internet, Anmeldung am Wohnort und eine komplette Grundausstattung müssen plötzlich selbst organisiert werden. Wer diese Punkte in einer sinnvollen Reihenfolge angeht, vermeidet unnötige Anschaffungen und finanzielle Überraschungen. Entscheidend ist deshalb nicht, die Wohnung bereits am ersten Tag vollständig einzurichten, sondern zuerst jene Grundlagen zu schaffen, die den Alltag sicher und zuverlässig funktionieren lassen. Die wichtigste Vorbereitung beginnt noch vor dem Einzug mit einem realistischen Budget. Neben Mietzins und Nebenkosten entstehen Ausgaben für Strom, Telekommunikation, Versicherungen, Lebensmittel, Mobilität, Steuern und die Einrichtung. Hinzu kommen einmalige Beträge wie Mietkaution und Umzugskosten. Budgetberatung Schweiz empfiehlt, alle monatlichen und jährlichen Fixkosten gemeinsam zu betrachten und für unregelmässige Rechnungen Rückstellungen einzuplanen. Gerade bei der ersten eigenen Wohnung verhindert diese Gesamtsicht, dass ein scheinbar tragbarer Mietzins den verfügbaren finanziellen Spielraum stärker einschränkt als erwartet.

Weiterlesen

Umzug innerhalb der Schweiz: Die vollständige Planung von der Kündigung bis zur Übergabe

Ein Umzug innerhalb der Schweiz beginnt lange vor dem ersten gepackten Karton. Mietvertrag, Kündigungsfrist, Zügeltermin, Umzugsunternehmen, Adressänderungen, Reinigung und Wohnungsabgabe greifen zeitlich ineinander. Wer diese Schritte in der falschen Reihenfolge angeht, riskiert unnötige Doppelbelastungen, Zeitdruck oder Schwierigkeiten bei der Übergabe. Besonders wichtig ist deshalb ein klarer Ablauf: zuerst den neuen Vertrag sichern, danach die bisherige Wohnung korrekt kündigen und anschliessend Logistik, Administration und Abgabe systematisch vorbereiten. Viele Aufgaben lassen sich mehrere Wochen im Voraus erledigen. Andere gehören bewusst in die letzten Tage vor dem Zügeltermin. Hinzu kommen Schweizer Besonderheiten wie vertragliche Kündigungstermine, die Meldepflicht bei der Wohngemeinde und die Unterscheidung zwischen normaler und übermässiger Abnutzung bei der Wohnungsabgabe. Eine vollständige Planung verbindet deshalb Mietrecht, Organisation und praktische Zügelarbeit zu einem einzigen Zeitplan.

Weiterlesen

Zügeln mit Kindern: Vorbereitung, Betreuung und der entspannte Start am neuen Wohnort

Ein Umzug verändert für Kinder weit mehr als die Adresse. Das vertraute Zimmer verschwindet in Kartons, Wege und Geräusche verändern sich, Freunde bleiben möglicherweise zurück und am neuen Wohnort warten unbekannte Räume, Nachbarn, Betreuungspersonen oder eine neue Schule. Erwachsene beschäftigen sich währenddessen mit Verträgen, Möbeln und Transport. Damit Kinder in dieser hektischen Phase nicht einfach mitlaufen müssen, hilft eine Vorbereitung, die ihnen Orientierung gibt und gleichzeitig den Umzugstag praktisch entlastet. Wie stark ein Kind auf das Zügeln reagiert, hängt von Alter, Persönlichkeit und Umfang der Veränderung ab. Ein Wohnungswechsel innerhalb desselben Quartiers ist etwas anderes als der Wechsel in einen anderen Kanton mit neuer Schule und neuem sozialen Umfeld. Pro Juventute empfiehlt, Kinder auf einen bevorstehenden Umzug vorzubereiten und den Wechsel in das neue Zuhause altersgerecht zu begleiten. Besonders hilfreich sind verständliche Informationen, vertraute Gegenstände und Abläufe, die auch zwischen Umzugskisten möglichst stabil bleiben.

Weiterlesen

Stadt Luzern zwischen Postkartenidylle und Belastungsgrenze

Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte. Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht. Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.

Weiterlesen

Winterthur zwischen Werkhallen, Gartenstadt und Zukunft

Winterthur ist eine Stadt, deren Charakter nicht an einem einzigen Wahrzeichen hängt. Hier treffen die Spuren einer mächtigen Industriegeschichte auf Hochschulen, Kulturhäuser und neue Wohnquartiere, während Wälder und Grünräume bis nahe an die dicht bebauten Stadtteile heranreichen. Gleichzeitig wird der Platz knapper: Ende 2025 lebten 122'758 Menschen in Winterthur, im Sommer 2026 lag die Leerwohnungsziffer bei lediglich 0,20 Prozent. Der Hauptbahnhof muss auf deutlich mehr Reisende vorbereitet werden, ehemalige Industrieareale werden weiter verdichtet und im Osten der Stadt wächst mit Grüze und Neuhegi ein neues urbanes Zentrum heran.

Weiterlesen

Bern zwischen Altstadt, Aare und Zukunft

Bern wächst weiter – doch wer heute in der Bundesstadt eine freie Wohnung sucht, trifft auf einen der angespanntesten Märkte der Schweiz. Ende Juli 2026 lebten provisorisch 147'012 Menschen in der Stadt. Gleichzeitig standen bei der jüngsten Leerwohnungszählung gerade einmal 351 Wohnungen leer. Die Leerwohnungsziffer beträgt nur 0,44 Prozent. Bern reagiert mit mehreren grossen Entwicklungsgebieten, gemeinnützigem Wohnungsbau und Verdichtung. Doch viele der dringend benötigten Wohnungen entstehen erst in den kommenden Jahren. Das Problem lässt sich an einer einfachen Zahl erklären: Ende 2025 verfügte die Stadt Bern über 79'797 Wohnungen. Davon waren am Stichtag 1. Juni 2026 lediglich 351 als leer stehend erfasst. Statistisch entspricht dies einer Leerwohnungsziffer von 0,44 Prozent – exakt gleich viel wie ein Jahr zuvor.

Weiterlesen

WG: Was Studenten, Berufseinsteiger und Eltern in der Schweiz wissen müssen

Das Studium beginnt, die Lehrstelle ist unterschrieben, der erste Job wartet – und mit ihm der erste grosse Schritt: der Auszug aus dem Elternhaus in eine WG. Für die Betroffenen ist es Aufbruch und Freiheit. Für die Eltern ist es oft ein Wechselbad aus Stolz und Sorge. Dieser Ratgeber begleitet beide Seiten – mit allem, was es für den grossen Schritt wissen muss. In der Schweiz ziehen junge Menschen beim Studiums- oder Berufseinstieg häufig in eine andere Stadt. Zürich, Bern, Basel, Lausanne, St. Gallen – die grossen Hochschul- und Wirtschaftszentren ziehen jedes Jahr Tausende junger Menschen an. Die günstigste und sozial bereicherndste Wohnform für den Einstieg ist fast immer die Wohngemeinschaft. Ein WG-Zimmer in Zürich kostet aktuell im Schnitt rund 700 Franken, in Bern oder Basel liegt der Durchschnitt bei 500 bis 800 Franken – deutlich weniger als eine eigene Wohnung in denselben Städten.

Weiterlesen

Luxusimmobilien Schweiz 2025: Bergregionen mit starkem Preisanstieg von 6 Prozent

Luxusimmobilien haben sich 2025 im Durchschnitt der 31 analysierten Top-Standorte der Schweiz um über 3 Prozent verteuert. Dies entspricht einer Verlangsamung gegenüber dem Vorjahr und ist auch etwas schwächer als die Preisentwicklung im gesamten Eigenheimmarkt. Der Luxusimmobilienmarkt in den Bergregionen sticht heraus: Mit einem Preisanstieg von 6 Prozent fiel das Wachstum noch stärker aus als im Vorjahr. Getragen wurde diese Entwicklung vor allem von zahlungskräftigen Käufern aus dem Ausland.

Weiterlesen

Publireportagen

Philipp Iseli wird neuer Leiter von Immobilien Stadt Bern ab September 2026

Der Gemeinderat hat Philipp Iseli zum neuen Leiter von Immobilien Stadt Bern gewählt. Philipp Iseli, Ingenieur und Immobilienbewirtschafter, ist seit 2019 Geschäftsführer der Zivag Verwaltungen AG. Mit seinen breiten Kompetenzen und Erfahrungen verfügt er über beste Voraussetzungen für die Leitung von Immobilien Stadt Bern. Er tritt die Stelle per 1. September 2026 an und ersetzt Kristina Bussmann. Philipp Iseli hat 2005 an der Fachhochschule Bern ein Ingenieurstudium und 2020 die Ausbildung als Immobilienbewirtschafter abgeschlossen. Nach verschiedenen Führungspositionen in der produzierenden Industrie leitet er seit März 2019 als Geschäftsführer die Zivag Verwaltungen AG, eine Tochterfirma der Gewerkschaft Unia. Die Gesellschaft beschäftigt 100 Mitarbeitende und betreut für verschiedene Eigentümerinnen und Eigentümer schweizweit 8’000 Mietobjekte. In seiner heutigen Funktion verantwortet Philipp Iseli die Verwaltung und Weiterentwicklung aller Portfolios mit einem jährlichen Investitionsvolumen von knapp 50 Millionen Franken.

Weiterlesen

Bauen+Wohnen Aargau 2026 begeistert mit Besucherrekord und vollem Haus

Die Bauen+Wohnen Aargau 2026 im Tägi Wettingen hat ihre Rolle als bedeutende Frühlingsmesse rund ums Eigenheim eindrücklich bestätigt. Vom 16. bis 19. April 2026 verwandelte sich das Messegelände mit vier Hallen und einem grosszügigen Aussenbereich in ein lebendiges Zentrum für Bau-, Wohn- und Energiethemen. Mit 220 Ausstellern war die Messe vollständig ausgebucht und bot eine breite, qualitativ hochwertige Angebotsvielfalt. Besonders erfreulich ist der grosse Publikumserfolg mit einem Besucherrekord von über 15'000 Besucherinnen und Besuchern. Das hohe Interesse spiegelte sich auch in der ausgezeichneten Qualität der Gespräche sowie in zahlreichen direkt vor Ort abgeschlossenen Geschäften wider.

Weiterlesen

eConstruction: 17'000 Nutzerinnen und Nutzer setzen auf digitale Baugesuche im Wallis

Nachdem die Implementierung der Plattform eConstruction in den 122 Walliser Gemeinden sowie in den betroffenen kantonalen Dienststellen abgeschlossen worden ist, verfügt der Kanton Wallis jetzt über ein komplett digitales System zur Behandlung von Baugesuchen. Derzeit zählt die Plattform rund 17'000 Benutzerinnen und Benutzer. Es handelt sich um die erste komplett digitale Plattform in der Schweiz.

Weiterlesen

Empfehlungen