20. Oktober 2016

Initiative des Mieterverbandes kontraproduktiv laut HEV Schweiz

Auf Kosten der Steuerzahler würde eine Ausdehnung der staatlichen Förderungen von gemeinnützigen Wohnungsträgern gehen. Auch zu privatwirtschaftlichen Konditionen sind günstige Wohnungen realisierbar. Dazu benötigt man allerdings keine weiteren preisverzerrenden Markteingriffe. Besser sind Baugesetze, die ein verdichtetes Bauen ermöglichen. Mit dem Einreichen der Unterschriften setzt der Mieterinnen- und Mieterverband die staatliche Subventionierung des gemeinnützigen Wohnungsbaus endgültig auf die politische Agenda. Falls von den eingereichten Unterschriften genügend für gültig befunden werden, wird das Volk über die Vorlage abstimmen müssen. Unter anderem verlangt die Initiative, dass 10% aller neugebauten Wohnungen durch gemeinnützige Träger zu erstellen sind.

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Referendum gegen Energiestrategie: HEV Schweiz beteiligt sich nicht

Die Energiestrategie 2050 ist durchberaten. Für die meisten betroffenen Organisationen bringt sie sowohl Vor- als auch Nachteile. Die Vorteile für Hauseigentümer überwiegen aus Sicht des Vorstandes des HEV Schweiz. Daher wird der Verband das Referendum nicht aktiv unterstützen. Die Energiestrategie 2050 des Bundes ist durchberaten und soweit abgeschlossen. Der Widerstand gegen dieses Gesetzespaket hatte im Verlaufe der parlamentarischen Diskussion und unter Einfluss verschiedener Zugeständnisse an einzelne Interessengruppen langsam gebröckelt.

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