Der Gemeinderat hat beschlossen, an der Bolligenstrasse zwei Liegenschaften mit total 43 Wohnungen zu erwerben.
Der Kauf über 23 Millionen Franken wird über den Rahmenkredit zum Erwerb von Liegenschaften abgewickelt. Er dient dem Ziel, Wohnliegenschaften der Spekulation zu entziehen und günstigen Wohnraum zu erhalten.
Gemäss dem neuen Wohnattraktivitätsindikator des UBS Chief Investment Office Global Wealth Management verfügen Mittelzentren in zehn aller 13 analysierten Regionen für eine Familie mit zwei Kindern und durchschnittlichen finanziellen Mitteln über die höchste Attraktivität.
Dazu gehören Locarno und Vevey ebenso wie die Kantonshauptorte Aarau, Chur, Freiburg, Luzern, Neuenburg, Sitten, Solothurn und St. Gallen. Nebst diesen Mittelzentren wird die Liste der Top-Gemeinden durch Basel, Interlaken und Murten komplettiert. Die beiden Grosszentren Bern und Lausanne schaffen es in die Top Drei ihrer jeweiligen Region.
Gute Nachrichten aus der Schweizer Immobilienwirtschaft: Grundsätzlich ist ein signifikanter Teil der Investoren bereit, kurzfristig auf Rendite zu verzichten, um Investitionen in die Nachhaltigkeit zu tätigen.
Gleichzeitig aber macht der Immobilienbranche die zunehmende Regulierung durch Behörden zu schaffen. Als Folge werden Sanierungen und Wohnungsneubauten künftig vermehrt in der Agglomeration anstelle der Stadt getätigt. Dies zeigt eine neue Studie der Hochschule Luzern.
Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.
Gegenüber dem Vormonat hat sich der Index im September um 0.2 Punkte erhöht und steht nun bei 128.1 Punkten (plus 0.2 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr konnten die Angebotsmieten schweizweit um 3.9 Prozent zulegen.
Am 24. November 2024 stimmen die Bürgerinnen und Bürger über zwei mietrechtliche Vorlagen ab. Zum einen geht es um die Untermiete und zum anderen um die Kündigung bei Eigenbedarf.
Die erste Vorlage betrifft die „Änderung des Obligationenrechts (Mietrecht: Untermiete)“; die zweite Vorlage betrifft die „Änderung des Obligationenrechts (Mietrecht: Kündigung wegen Eigenbedarfs)“. Beide Vorlagen gehen auf parlamentarische Initiativen zurück. Das Parlament hat die Gesetzesänderungen beschlossen.
Im Kanton Luzern ist die Vermieterschaft von Wohnräumen verpflichtet, Mieterinnen und Mietern bei Wohnungsmangel den Anfangsmietzins sowie den früheren Mietzins mit einem amtlichen Formular bekanntzugeben und allfällige Erhöhungen zu begründen.
Massgebend ist der von LUSTAT jeweils per 1. Juni erhobene aktuelle Leerwohnungsbestand. Liegt die Leerwohnungsziffer im Kanton unter 1,5 Prozent, ist die Verwendung des amtlichen Formulars für den Abschluss von neuen Mietverträgen obligatorisch.
Wie der von der SMG Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhobene Swiss Real Estate Offer Index zeigt, wurden Einfamilienhäuser im September zu 1,5 Prozent höheren Werten ausgeschrieben. Innert Jahresfrist bedeutet dies einen Preisanstieg von 1,7 Prozent.
„In den letzten zwölf Monaten drehten Anbietende von Einfamilienhäusern die Preisschraube in beide Richtungen. Anstiege und Rückgänge im Bereich von einem Prozent waren keine Seltenheit. Im September resultiert nun der höchste monatliche Anstieg der Angebotspreise seit Dezember 2022. Durch das seit März dieses Jahres wieder sinkende Zinsniveau haben sich die Finanzierungsbedingungen nochmals deutlich verbessert. Anbietende gehen bei einem unverändert knappen Angebot offenbar davon aus, dass dieser Umstand die Nachfrage nach Einfamilienhäusern ungeachtet des hohen Preisniveaus positiv beeinflusst“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate der SMG Swiss Marketplace Group. Dies dürfte ein wichtiges Argument der Verkäuferseite sein, um die Preisansetzungen nun erneut zu erhöhen.
Am 19. September 2024 verschickte die Swiss Market Place Group AG eine Medienmitteilung zur Veröffentlichung der neuen Online Home Market Analysis-Studie (OHMA).
In den vergangenen zwölf Monaten wurden knapp 75’000 Einfamilienhäuser ausgeschrieben– 36 Prozent mehr als in der Vorperiode. Obwohl sich das Angebot damit deutlich ausweitete, führte dies lediglich zu einer Verlängerung der Inseratedauer von 13 Prozent.
Am Jahresende 2023 gab es im Kanton St.Gallen 115'500 Gebäude mit Wohnnutzung, die insgesamt über gut 273'300 Wohnungen verfügten. Gegenüber dem Vorjahresende bedeutet das einen Zuwachs von mehr als 400 Gebäuden und 2'500 Wohnungen.
Dieser Wohnungszuwachs ist vergleichbar mit dem Wohnungsbestand der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil. Bei den Heizsystemen zeigt sich eine starke Zunahme der Wohngebäude, die mithilfe von Wärmepumpen beheizt werden, wohingegen vor allem die fossilen Energieträger Heizöl und Gas weiter an Bedeutung verlieren.
Der Schweizerische Städteverband ist enttäuscht über die abgeschlossene Revision des Umweltschutzgesetzes. Der Lärmschutz wird auf Kosten der Bautätigkeit aufgeweicht, die Lebensqualität der Stadtbevölkerung wird geopfert.
In Schweizer Städten braucht es dringend mehr Wohnraum. Das Parlament erhofft sich, mit einem aufgeweichten Lärmschutz eine raschere Innenverdichtung zu ermöglichen.
Die neueste Ausgabe der Online Home Market Analysis des Immobilienportals ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Hauseigentümerverband Schweiz sowie dem Swiss Real Estate Institute analysiert die Inseratedaten von Einfamilienhäusern für die Periode vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024.
Die ausgewerteten Inserate stammen von mehreren bekannten Immobilienportalen und umfassen damit die Mehrheit aller Online-Inserate während des Untersuchungszeitraumes in der Schweiz.
Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten wird vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben. Er misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wieder zu vermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.
Gegenüber dem Vormonat hat sich der Index im August um 0.8 Punkte reduziert und steht nun bei 127.9 Punkten (minus 0.6 Prozent). Gegenüber dem Vorjahr konnten die Angebotsmieten schweizweit um 4.2 Prozent zulegen.
Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe sagte: "Wir freuen uns sehr über unsere starke Performance im ersten Halbjahr 2024. Seit unserem Börsengang haben wir das Servicegeschäft konsequent ausgebaut und dessen Profitabilität erheblich gesteigert. Im Jahr 2016, kurz nach unserem IPO, wies dieses Segment eine EBIT-Marge von 2.9 % aus.
Über die Jahre haben wir durch gezielte operative Verbesserungen, die Besetzung von Schlüsselpositionen mit den richtigen Fachleuten und gezielten Akquisitionen eine beeindruckende EBIT-Marge erreicht und dieses profitable Segment Ende Juni an einen neuen Eigentümer veräussert.
7464 Franken – so viel verlangten Verkäufer pro Quadratmeter Wohnfläche für Einfamilienhäuser per Ende August. Dies entspricht einer Preisanhebung von 0,5 Prozent im Monatsverlauf, wie der Swiss Real Estate Offer Index zeigt.
Dieser wird von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben. Hochgerechnet auf ein typisches Objekt mit einer Fläche von 140 m² liegt der durchschnittliche Angebotspreis für Einfamilienhäuser damit aktuell bei rund 1‘045‘000 Franken.
Die Wohnungsnachfrage im Kanton Schwyz ist ungebrochen. Der Mangel an verfügbaren Wohnobjekten treibt sowohl die Eigenheimpreise als auch die Wohnungsmieten markant nach oben. Wegen der gesunkenen Zinsen sind zudem die Finanzierungskonditionen wieder attraktiver geworden.
Die Preise sind deshalb im ersten Halbjahr 2024 stärker angestiegen als im Vorjahr. Besonders gefragt sind neuwertige Objekte und solche, die den heutigen energetischen Anforderungen entsprechen. Das zeigt die neuste Studie der SZKB zum Schwyzer Immobilienmarkt.
Die Städte stehen vor grossen und vielfältigen wohnungspolitischen Herausforderungen. Städtische Entwicklungs- und Transformationsprozesse müssen nachhaltig und resilient gestaltet werden. Die städtische Wohnpolitik ist hierbei ein Schlüsselfaktor. Mit diesen Themen befassten sich gegen 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vielen Städten der Schweiz am diesjährigen Städtetag in Lausanne.
Der Städtetag wurde von Anders Stokholm, dem Präsidenten der Schweizerischen Städteverbands, Grégoire Junot, dem Stadtpräsidenten der Gastgeberstadt Lausanne und Christelle Luisier, Regierungsratspräsidentin des Kantons Waadt, eröffnet. Der Präsident warf in seiner Eröffnungsrede einen Blick zurück auf das vergangene Jahr und unterstrich unter anderem die Bedeutung des Lärmschutzes und der Stadtentwicklung für die Städte.
Am 2. Oktober 2024 tritt der neue Vergabeprozess der Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich in Kraft: Freie Wohnungen werden öffentlich ausgeschrieben und die Bewerbungen erfolgen neu über eine Online-Vermietungs-Seite.
Für digital weniger erfahrene Personen stehen einfach zugängliche Unterstützungsangebote bereit.
Nachhaltigkeit nimmt im Portfoliomanagement der Immobilien Stadt Zürich (IMMO) eine zentrale Rolle ein. Mit dem 2020 verschärften städtischen Netto-Null-Ziel kommt insbesondere der ökologischen Nachhaltigkeit eine prioritäre Bedeutung zu.
Das verdeutlicht etwa die im Frühjahr vorgestellte Nachhaltigkeitsstrategie (STRB Nr. 1207/2024). Nun legt die IMMO erstmalig einen umfassenden Nachhaltigkeitsbericht vor, der entlang von Kennzahlen und Erfolgsgeschichten den Fortschritt in den vergangenen Jahren dokumentiert.