Alte Möbel für das neue Zuhause restaurieren? So geht’s

30.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Alte Möbel für das neue Zuhause restaurieren? So geht’s
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Getreu dem Motto „Aus Alt mach‘ Neu“, erfreut es sich heute einer stetig wachsenden Beliebtheit, alte oder antike Möbel zu restaurieren. Angesichts der Tatsache, dass ein Umzug in der Regel viel Geld kosten kann, liegt es nahe, für die neue Wohnung kein teures Mobiliar zu kaufen, sondern stattdessen auf betagtere Stücke zurückzugreifen. Warum nicht? Ideenreichtum und Kreativität sind oft die beste Basis für ein niveauvolles und vor allem einzigartiges Wohn- und Lebensgefühl. Mit diesen Tipps werden selbst unerfahrene Umzügler zu phantasievollen Hobby-Restaurateuren.

Sie lieben es, über Flohmärkte zu schlendern oder in Second-Hand-Läden zu stöbern? Oder haben Sie ein besonders schönes Möbelstück von der Oma oder einer Tante geerbt? Wie dem auch sei: Gerade die alten Stücke sind oft von einer aussergewöhnlichen Beschaffenheit und mit modernen Möbeln nicht zu vergleichen. Allerdings weisen sie hier und da ein paar Kratzer oder Beschädigungen auf, oder sie passen farblich einfach nicht in Ihre Wohnung. Dann ist es buchstäblich Zeit für eine „Verschönerungskur“.

Dabei müssen Sie wahrlich kein erfahrener Profi sein, um Ihr neues Heim mit tollem Interieur auszustatten. Verlassen Sie sich einfach auf Ihren guten Geschmack und würzen Sie diesen mit etwas Kreativität, einer Prise Phantasie und etwas Erfindungsreichtum. Darüber hinaus brauchen Sie nichts weiter, als ein wenig Schmirgelpapier, Hammer, Nägel, Farbe, Lack oder Beize.

Erst kontrollieren, dann restaurieren

Natürlich sollten Sie das alte Stück vor der Restauration gründlich, aber dennoch vorsichtig reinigen. Am besten geht das mit einem feuchten Tuch, das zuvor mit ein wenig Allzweckreiniger benetzt wurde. Lassen Sie das Möbelstück dann ein paar Tage lang bei Zimmertemperatur stehen. Dies ist gerade dann wichtig, wenn das Teil zuvor feucht gelagert wurde, zum Beispiel in einer Scheune oder im Keller. Ist das Möbelstück jedoch zu feucht, ist eine Überarbeitung wahrscheinlich sinnlos. Prüfen Sie es also explizit auf Schäden, Wurmfrass, Feuchtigkeit und Co.

Dünne Farbschichten können mit dem Schmirgelgerät abgetragen werden. Auch durch Abbeizen können Sie alte Farbreste erfolgreich beseitigen. Fangen Sie mit grobem Papier an und gehen Sie nach und nach zu feineren Sorten über.

In der Regel sind bereits beim Abschleifen wackelige oder gelöste Teile auszumachen. Lösen Sie sie komplett vom Rumpf und kleben Sie sie dann erneut mit speziellem Holzleim an. Ein paar Nägel können helfen, das Möbelstück zusätzlich zu stabilisieren.

Sind alle Teile abgeschliffen, die alte Farbe vollständig entfernt und mögliche lockere Teile fest wieder angebracht? Dann haben Sie nun die Qual der Wahl: Entweder Sie belassen das gute Stück unbehandelt und erfreuen sich an der frischen, natürlichen Optik. Oder Sie tragen eine Beize oder einen Lack auf, um das Holz gegen eindringende Feuchtigkeit zu schützen. Dies ist dann empfehlenswert, wenn Sie das Möbelstück im Wintergarten oder auf dem Balkon aufstellen möchten.

Möchten Sie eine Farbe auftragen, kann es mit Blick auf eine Erhöhung der Farbintensität ratsam sein, zuvor eine farblose Grundierung aufzutragen. Je rauer das Holz, desto besser ist es, diesen zusätzlichen Arbeitsschritt zu tun. So gleichen Sie Unebenheiten aus und sorgen gleichzeitig für eine bessere Haltbarkeit der Colorierung.

Nachdem Sie hernach Ihre Wunschfarbe aufgetragen haben, prüfen Sie, ob gegebenenfalls eine zweite Farbschicht aufgepinselt werden muss. Dann ist die Lackschicht dran, um dem Ganzen den letzten Schliff zu verleihen. Lassen Sie alles nun ein paar Tage trocknen, und schon haben Sie einen alten, neuen Hingucker in Ihrem Zuhause.

 

Oberstes Bild: © photokup – Shutterstock.com



Über Sandra Katemann

Sandra Katemann ist ausgebildete Bürofachwirtin im Personal- und Rechnungswesen, Werbetexterin und Coach und seit 2006 freiberuflich tätig. Sie verfügt über umfassendes Know-how in Sachen Marketing, Personalwesen, Redaktion, Konzeption, Presse- und Textarbeit.


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