06. Juli 2016

HEV Schweiz nimmt Stellung

Der HEV Schweiz – die Interessenvertretung der Schweizer Hauseigentümer – hat zu einigen wichtigen Entscheiden der Ständeratskommission Stellung bezogen, die Immobilieneigner und Vermieter betreffen. Die Vereinigung spricht sich dabei gegen Bürokratie und zusätzliche Belastungen für die von ihr vertretenen Mitglieder aus. Im Einzelnen nimmt sie wie folgt Stellung:

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HEV Schweiz begrüsst Einigung bei Steuerabzügen

Der HEV begrüsst eine aktuelle Empfehlung der nationalrätlichen Kommission für Umwelt und Energie. Das Gremium hat sich dafür ausgesprochen, die Staffelung der Steuerabzüge für energetische Massnahmen auf zwei weitere Steuerperioden auszuweiten. Nach längerem Hin und Her ebnet die Kommission jetzt den Weg für eine Einigung in diesem umstrittenen Punkt. Die Kommission ist dem Antrag von NR Peter Schilliger gefolgt. Die Tatsache, dass je eine Minderheit der Kommission sich für die Staffelung über vier Jahre bzw. für gar keine Staffelungsmöglichkeit ausgesprochen hat, zeigt nach Ansicht des HEV Schweiz, dass hier ein gangbarer Kompromiss gefunden worden ist.

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Schweizer Immobilienmarkt – differenziert

Die Kaufpreise für Immobilien in der Schweiz steigen weiter – dafür sind die Mieten leicht rückläufig. Das ergibt sich aus den aktuellen Zahlen des Swiss Real Estate Offer Index. Diese Spreizung auf dem Immobilienmarkt ist interessant. Sie zeigt einmal mehr, dass es bei Immobilien unterschiedliche Marktsegmente gibt, die sich nicht unbedingt gleichläufig entwickeln müssen. Im Vergleich zum Vormonat Mai legten die Preise für Einfamilienhäuser im Juni schweizweit um 2,3 Prozent zu und erreichten den bisherigen Jahres-Höchststand. Auch Eigentumswohnungen verzeichneten mit einem Plus von 0,2 Prozent einen Preisanstieg. Die auf immoscout24.ch inserierten Mietwohnungen hingegen wurden mit einem Minus von 0,4 Prozent günstiger angeboten.

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Barrierefreies Wohnen – gefragt, aber selten geboten

Die Nachfrage nach barrierefreiem Wohnraum steigt kontinuierlich. Das überrascht nicht: In der Schweiz leben rund 1,5 Millionen Menschen mit körperlichen Behinderungen. Viele davon sind auf barrierefreies Wohnen angewiesen. Doch beim Angebot hapert es. Nur 7 Prozent der ausgeschriebenen Mietwohnungen sind tatsächlich „rollstuhlgängig“. Es klafft also offenbar eine grosse Lücke – Grund genug für comparis.ch, sich in einer Analyse näher mit der Situation zu befassen. Laut Procap Schweiz, dem grössten Mitgliederverband von und für Menschen mit Behinderung, herrscht in Bezug auf bezahlbaren, rollstuhlgängigen Wohnraum Angebotsmangel. Die Nachfrage ist dagegen schweizweit von 2014 auf 2015 um 20 Prozentpunkte gestiegen. Dies zeigt eine Analyse der Inserate, welche auf dem Immobilien-Marktplatz von comparis.ch erschienen sind. Im Gegensatz dazu blieb die Anzahl der als rollstuhlgängig ausgeschriebenen Mietobjekte während dieser Zeit stabil bei 7 Prozent.

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