Immobilien

Haus schätzen lassen - Vorgehen & Tips

Wer eine Immobilie schätzen lassen möchte, hat hierfür prinzipiell drei Möglichkeiten: die kostenlose Schätzung durch einen beauftragten Makler, die Onlineschätzung (in der Regel ebenfalls kostenlos) und ein kostenpflichtiges Gutachten. Jede dieser Möglichkeiten hat ihre Vor- und Nachteile. In bestimmten Fällen ist das Gutachten zwingend, weil es gerichtsfest ist.

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Zwangseingriff in Geschäftsmietverträge scheitert auch im Ständerat

Der Bundesrat lehnte einen pauschalen Staatseingriff in bestehende Mietverträge stets ab. Wie der Nationalrat hat nun auch der Ständerat ein Covid-19-Geschäftsmietegesetz verworfen. Der Hauseigentümerverband Schweiz begrüsst diesen Entscheid. Ein genereller Zwang für einen Erlass von 60% der vereinbarten Geschäftsmieten wäre willkürlich und verfassungswidrig. Zudem zeigen die Erhebungen des Bundes, dass die grosse Mehrheit der Covid-19-bedingt geschlossenen Mietbetriebe bereits einvernehmliche Vereinbarungen zwischen Mietern und Vermietern getroffen hat.

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PERI druckt das grösste Wohnhaus Europas

Die PERI GmbH druckt im bayerischen Wallenhausen erneut ein Wohnhaus mit einem 3D-Betondrucker. Nachdem das Familienunternehmen Ende September 2020 den Druck des ersten Wohnhauses in Deutschland im westfälischen Beckum bekannt gab, entsteht nun bereits das nächste Haus mit Hilfe eines 3D-Betondruckers. Das 5-Familienhaus mit rund 380 qm Wohnfläche wird nach Fertigstellung das grösste gedruckte Wohnhaus Europas sein. Insgesamt sind für das Projekt sechs Wochen Druckzeit veranschlagt.

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Stadt Zürich: Wohnen und Arbeiten im Quartier Hard

Die Ausschreibung zur Vermietung der neuen städtischen Wohnsiedlung Herdern im Quartier Hard startet am Montag, 16. November 2020. Im Frühjahr 2021 beziehen die ersten Mieterinnen und Mieter die Wohnungen und Gewerberäume an der Herdernstrasse. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Stadion Letzigrund ist eine neue Siedlung mit 46 gemeinnützigen Wohnungen für rund 140 Menschen, fünf Gewerberäumen und einem städtischen Kindergarten entstanden.

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HEV Schweiz Immobilienumfrage 2020: Wohneigentum wird erneut teurer

Der HEV Schweiz befragt jedes Jahr Immobilienexperten der ganzen Schweiz zur aktuellen Lage des Immobilienmarktes sowie über ihre Erwartungen für das kommende Jahr. An der diesjährigen Umfrage beteiligten sich über 300 Experten. Die Sachverständigen verspüren eine erhöhte Nachfrage nach Wohneigentum und erwarten einen Einbruch im Bereich der Büro- und Gewerbeflächen.

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HEV Schweiz: Keine staatlich verordnete Solidarhaftung für Immobilieneigentümer

Die vorberatende Kommission des Ständerats (UREK-S) hat am Dienstag einen Vorstoss zum schweizweiten Erdbebenversicherungs-Obligatorium zwar abgelehnt. Sie hat sich aber knapp für eine Kommissionsmotion mit dem Titel "Schweizerische Erdbebenversicherung mittels System der Eventualverpflichtung" entschlossen. Der HEV Schweiz hat kein Verständnis für diesen Entscheid.

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Grundstücksbesitzer sollen einfacher gegen Hausbesetzungen vorgehen können

Der Bundesrat will die Position der Grundstücksbesitzerinnen und Grundstücksbesitzer bei unrechtmässigen Hausbesetzungen verbessern. Er hat an seiner Sitzung vom 2. September 2020 entsprechende Vorschläge in die Vernehmlassung geschickt. Klare Regeln und vereinfachte Bedingungen in Gerichtsverfahren sollen Grundstücksbesitzerinnen und Grundstückbesitzer besser vor Verletzungen ihrer Rechte schützen.

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Nationalrat unterstützt Zwangseingriff in Geschäftsmietverträge

Der Nationalrat hat am 04.06.2020 mit knapper Mehrheit eine Motion unterstützt, die auf Kosten der Vermieter einen generellen Zwang zu einem Teilerlass bei Monatsmieten bis zu 20'000 Franken vorsieht. Der HEV Schweiz lehnt einen solchen Zwangseingriff in die Mietverträge ab. Der Vorstoss ist willkürlich, ungerecht und verstösst gegen das Eigentumsrecht sowie die Handels- und Gewerbefreiheit. Die Abgrenzung zu bereits einvernehmlich abgeschlossenen Vereinbarungen der Mietvertragspartner wird zu grossen Umsetzungsproblemen und immenser Rechtsunsicherheit führen.

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HEV Schweiz lehnt 60%-Zwangserlass bei Geschäftsmieten ab

Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerates (WAK-S) ist der Schwesterkommission des Nationalrates (WAK-N) gefolgt und hat mehrheitlich eine Motion unterstützt, welche die Vermieter zu einem Erlass von 60% der geschuldeten Monatsmieten von Geschäftsräumen zwingt. Dieser Zwang soll für die Zeit der COVID-19-bedingten Schliessung oder Reduktion des Betriebs gelten, und zwar auch für Grossunternehmen mit einem Jahresmietzins von bis zu 240'000 Franken. Der HEV Schweiz lehnt den krassen Eingriff ins Eigentumsrecht der Vermieter ab. Der Vorschlag ist willkürlich und führt auf Mieter- wie auf Vermieterseite zu Ungerechtigkeiten. Er verkennt auch die vielen bereits einvernehmlich abgeschlossenen Lösungen.

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Einfamilienhäuser verkauften sich 2019 so schnell wie noch nie

Die durchschnittliche Ausschreibungszeit für Einfamilienhäuser (EFH) auf den führenden Online-Immobilienportalen der Schweiz hat sich 2019 erneut verkürzt, und zwar um 9 auf 72 Tage. Das ist der tiefste Wert seit Beginn dieser Erhebung (2015). Dieser elfprozentige Rückgang ist hauptsächlich auf eine stetig wachsende Nachfrage zurückzuführen und weniger auf eine Verknappung des Angebotes.

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Genereller Zwang zu 70% Mieterlass ist krass einseitig und willkürlich

Die Mehrheit der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Nationalrats (WAK-N) will alle Vermieter von Geschäftsräumen mit corona-bedingt angeordneten Schliessungen zu 70% Mieterlass zwingen. Der HEV Schweiz lehnt einen generellen undifferenzierten Zwang zu Mietererlassen ab. Die vorgeschlagene Benachteiligung von Vermietern ist krass einseitig und willkürlich.

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